Absurfen 2012

Aehm ja … kann man hier eigentlich noch von leichter Verspaetung sprechen. Unglaublich wie schludrig ich bin. Und wie unglaublich weit hinterher. Den “kleinen Umzug” will ich erst gar nicht gross als Ausreden gelten lassen, lieber schnell noch ein paar Bilder vom diesjaehrigen Absurfevent in unserem Stammhaus San Pepelone nachreichen…
 
 
Anreise bei Vollmond und zum fuenften (?) Mal bei fuenf Besuchen in einer anderen Unterkunft.
 
 
Der Himmel hat sich an diesem Abend gefuehlte 378x komplett veraendert.
 
 
Lampe.
 
 
Endlich gehts aufs Wasser. Bei so lala Wind ganz gut zum wieder rein kommen.
 
 
Muss halt das groessere Segel ran wenn der Wind schon nicht pusten will. 
 
 
Wer auch nur einmal auf einem wackeligen Surfbrett versucht hat sich selbst irgendwie ins rechte Bild (ohne Weitwinkel) zu ruecken wird die Vorteile einer GoPro mehr als schnell lieben lernen.

 

Sollte man bei normal Wind mit Aussicht auf noch weniger ueberhaupt solche Touren unternehmen? Mhhhhhhh – jedenfalls die ersten beiden Salzhaffueberfahrten ueberhaupt. Auch wenns gefuehlte 359503099x laenger gedauert hat als bei den Chefs.
 
 
Sonnenuntergang mit Akustikgitarre, da koennte man gerne laenger verweilen…

 

koennte…waere da nicht der erste dicke fette Punkt auf der Highlightliste:

 

6 Gaengemenue unterstuetzt durch einige Glaeser feinsten Wein.

 

Die Ruhe vor dem Sturm…

 

Man beachte den kleinen Etepetete-Finger ,))

 

Ratatouilletuermchen mit Saltimbocca und Rosmarinkartoffeln!

 

Nach dem Essenssturm folgt die Flaute…die Windflaute. Vielleicht auch besser so. Bereits beim Seepferdchen lernt man ja bereits: mit vollem (Sau)magen geht es nicht ins Wasser! Und mit vollgefressenen Waensten sollte man es schon gleich lassen. Der Wind wollte eh nicht…Pustepause sorgt fuer Ruhepause.

 

Wenigstens die Kiter hatten ihren Spass. Ist aber auch kein Wunder mit ca. 10-fach so grossem Segel, noch dazu in der Stratosphaere fliegend.
 
 
Aber Trotz oder Eifersucht hilft hier wenig > Selbermachen (mh, ok…steht auf der Liste. Gebongt ,)

 

Also noch ein wenig weiter Lesen und am Gelaender chillen. Das naechste Highlight wartet naemlich schon…

 

Lagerfeuer mit Gluehwein. Oder Schokolade mit Schuss…
 
 
Auch der Mond schaut zu.
 
 
Prost Jungs und Bruellaffen ,)

 

Unglaublich erhitzend…

 

Ich wuerde mich fast schon nicht weit aus dem Fenster lehnen wenn ich behaupte, dass dieses Feuerwerk besser war als das in SF (Eintrag folgt noch…aber bin ja jetzt erst wieder bei Oktober 2012 ,)

 

Echt was los gewesen, nahezu das ganze Dorf war da. Am geilsten warn die Halbstarken, die sich ganz cool und todesmutig von der Lee-Seite genaehert und fuer ihre iPhones posiert hatten bis der Wind aufheulte und sie sich nur noch die gluehende Asche aus den Haaren fuchteln mussten…Ups!

 

Live und aus der ersten Reihe hautnah beobachtet, wie ein doch schon recht glutlastiges und grosses Feuer ausgeloescht wird. Bestimmt und mindestens 25 Minuten wurde Wasser aus dem Schlauch in den Herd gespritzt.

 

Glattgezogen.
 
 
Und schon wieder ein Highlight…nein, nicht ich…Mottoparty >>>> SPACENIGHT!!!

 

Manchmal brauchen auch Maenner ein wenig Zeit vorm Spiegel!

 

Die glorreichen Sieben.
 
 
Das witzigste war eigentlich fast schon der Entstehungsproszess der Schluempfe…na gut, die Feier war auch ganz vernuenftig ,))))

 

Ach ja…ein bissel Sport wurde dann auch noch gemacht.

 

Da verschiebt man sogar fast schon freiwillig das Abendessen nach hinten. Gerade wenn man den ganzen Tag fluchend in der Bude verbracht und stundenlang “how i met your mother” und “big bang theory” geglotzt hat, weil sich der Wind schon den zweiten Tag in Folge nicht zeigen wollte. Dann ein verzweifeltes “ach, lasst uns doch wenigstens ein bisschen Alufolientoilettenpapierfussball spielen”, verlaesst die Stinkebude und siehe da…die Baumspitzen bewegen sich ganz ordentlich…aus allen Ecken kommen die Pros mit ihren Boards gehuepftt…das Fussballspielen ist voellig vergessen und es gibt einfach die beste, windreichste und sonnenuntergaengigste Surfsession EVER!!!!

 

Traumbilder zu Traumbedingungen.

 

Aber keine Angst…nachdem die Sonne ins Meer geplumst war ging es auch sofort wieder zum Essen ,)

 

Einen Tag spaeter dann noch eine ganz fette Steigerung. “Wind ab 16 Uhr zum Spasshaben, dann muessen aber die Kinder 18 Uhr ins Bett gehen, weil es richtig derbe werden soll.” Gesagt, getan. 16 Uhr an den Strand, fast alle Rigs waren leider vergriffen, hat irgendwie jeder drauf gewartet. Also schon fast fluchend eine Nummer kleineres Segel genommen, aus der Schuelerecke, aufs Wasser…huiiiiii….selbst mit Anfaengersegel ordentlich Geschwindigkeit bekommen. Wow, da muss der Wind tatsaechlich ordentlich blasen. Das ging dann knappe 10 Minuten gut, bis es allen…ALLEN Surfern nur noch so die Segel um die Ohren gehauen hat. NICHTS ging mehr. Aufsteigen unmoeglich. Der boeig krasse Wind hat einem keine Chance gelassen. Sowas abartig starkes habe ich vorher noch nie erlebt. Es ging einfach nicht. Fahren war ja fast nicht das Problem, aber das Aufstehen. Es ging einfach NICHT. Keine Chance. NULL Chance. Also doch wieder leicht veraergert zurueck zum Strand. Wie Lemminge wandern alle zurueck zum Strand und ziehen geknickt ihr Board hinterher. Fahren kann keiner. Raus aus dem Wasser. Boards verstaut…wer kommt mit dickem fetten Grinsen auf den Strand gestuermt…die Surflehrer. Endlich hatten sie ihren Wind. Dann, wenn keiner mehr von uns Lullies auf Wasser kann, dann fuehlen sie sich am wohlsten und koennen zeigen/beweisen, wieso sie die Surflehrer und wir die Schueler sind. Vom Feinsten!!!
 
 
Huiiiii…es folgen einige Wendemanoever wie aus dem Lehrbuch. Zugucken, verinnerlichen, anwenden (bestenfalls)…
 
 
Jiiihhaaaaaa…
 
 
Ok, vielleicht nicht gerade dieses Beispiel ,)
 
 
Aber spaetestens ab hier sollte man ganz genau hinschauen, mitschreiben und bestenfalls nachmachen. Irgendwann. Vielleicht.
 
 
Es kann so einfach sein….

 

Soooo einfach.

 

Viel niedriger haette das Segel nicht mehr abgetaucht werden duerfen, sonst waere die gleiche witzige Rolle wie oben passiert ,)
 
 
Das Meer fuer sich.

 

Regungsloses Staunen am Strand.
 
 
Besten Dank an alle Teilnehmer, wie IMMER sehr Sehr SEhr SEHr SEHR gelungen!!!
 
Bis bald (hoffentlich sehr bald, es gibt viel aufzuholen),
Euer Surf-Smurf!
 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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