Cenoten was das Herz begehrt

 

Wenn Mexiko neben dem Dreifach T (Tequila, Taco, Tuba) für etwas weiteres unglaublich bekannt sein soll(te), dann müssen es definitiv seine wunderschönen Cenoten sein. Bei jenen handelt es sich um (ehemalige) unterirdische Höhlen, welche durch Erdrutsche, Zufälle, vulkanische Aktivitäten, menschlichen Unfug oder weiss der Geier noch für Gründen zumindest zum Teil zum Einstürzen gebracht wurden und nun sichtbar und zugänglich wurden. Oft hatte der alte Schweinebauer sicher nicht einmal den leisesten Schimmer, was da überhaupt für Schätze unter seinem Grundstück lauern, bis plötzlich der Cenotendeckel einbricht und diese somit freilegt. Gefüllt sind Cenoten meist mit dem klarsten nur vorstellbaren Wasser (und das nicht einmal salzig!). Gerade dieses glasklare Wasser, aber auch wegen der Fülle an spannenden Stalagniten und Stalaktiten eigenen sie sich hervorragend zum Schnorcheln, die meisten von ihnen, auf Grund ihrer unglaublichen Tiefe, sogar zum Scuba Diven.

Geschätzt existieren auf der Yukatan Halbinsel mehr als 6.000 Cenoten, nur ca. 2.500 von ihnen entdeckt bisher. Immer mehr Cenoten werden für den Tourismus freigegeben und ausgebaut. Viele von ihnen kosten mittlerweile mehr als die grossen UNESCO Maya Tempel um sie herum (hört hört!). Die meisten der Cenoten sind unterirdisch miteinander verbunden und bilden somit Mexikos größtes Höhlensystem (wenn nicht sogar das weltweit größte).

 

Cenote Kankirixche

Circa eine Fahrstunde südöstlich von Merida (tatsächlich liegen 5 der hier aufgeführten Cenoten innerhalb von nur 30 Autominuten südöstlich von Merida) fanden wir nach ein wenig off-road Fahrens diese unglaubliche Cenote. Für 30 Pesos pro Person darf man hier den ganzen Tag herum plätschern und es hatte auch keiner etwas dagegen, dass wir über Nacht blieben. Dann auch endlich als alleiniger Bestauner. “Mein Schatz” quasi! Nach 3 Nächten kannten wir das komplette Betreiberteam (bestehend aus 2 Dudes die IMMER zusammen vor Ort sind und meist nicht mehr zu tun haben als 5x am Tag den Eintritt zu kassieren, hierfür kommen sie extra mit dem Fahrrad 12 Kilometer oneway hergeradelt. Und noch ein Backup gehört zum Team, wahrscheinlich wenn der Tequila bei den anderen beiden mal wieder Teufeleien am frühen Morgen spielt und auch externen Guides, die sich wahrscheinlich wie bei “und täglich grüßt das Murmeltier” mit uns vorkamen. Am letzten Tag durften wir uns noch mit einer lokalen Slackline-Größe (er wäre zwei Wochen zuvor beinah mit Sketchy Andy slacklinen gegangen, hätte sich dessen Freundin nicht bei einem Autounfall in Merida einen Knochen gebrochen) ein wenig in das Spielen mit der Longline einüben (weitere Details gibt es hierzu erstmal nicht, lohnt auch nicht. Mehr als ein paar kümmerliche Meter sind nämlich nicht zusammen gekommen).

Folgende drei Unterwasserbilder wurden von Ivan Miloš aufgenommen (und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt), der in Scuba Komplettausrüstung ein wenig besser vorbereitet war als wir. Auch seine Kamera war unserem Kinderspielzeug weit überlegen war (ab 5 Metern Tiefe ist die GoPro wirklich nichts weiter als ein fieser Pixelvermatscher):

 

cenotes of yucatan 4 cenotes of yucatan 5 cenotes of yucatan 6cenotes of yucatan 9 cenotes of yucatan 10cenotes of yucatan 14Unglaublich wie weitverzeigt manche Cenoten unterirdisch verlaufen. Als Scuba Diver sollte man wirklich wissen, was man tut. Ansonsten, unzählighe Guides buhlen um jeden Touristen, der gerne einmal versuchen möchten, etwas tiefer abzutauchen.

 

Cenote Mucuyche

Ein kompletter Geheimtip von einem der Guides bei Kankirixche. Die Cenote liegt freizugänglich mitten im Nachbarkaff  und hat wahrscheinlich noch nie “weisshäutige” Touristen gesehen. Da die Cenoten Decke komplett geöffnet ist fehlt es ihr definitiv  nicht an hellem Tageslicht und schönen Sonnenstrahlen im Wasser. Ein ca. 12 Meter hoher Absprungturm macht den Spass komplett. Kostenlos und völlig unbekannt, natürlich meine Lieblingskombination.

 

cenotes of yucatan 15 cenotes of yucatan 16 cenotes of yucatan 17 cenotes of yucatan 18Die Cenote liegt mitten im Ort, ohne ein wenig Obacht ist man auch schon an ihr vorbei gelaufen.

 

Cenote Na-Yah

Hierher haben wir nur einen kurzen Abstecher gemacht. “Muss man mal gesehen haben” stand irgendwo in einem spanischen Blog. Wieder so ein unglaubliches Loch im Boden. Schön zugänglich mit steiler Holztreppe scheint sie ebenfalls perfekt zum Scuba Diven geeignet zu sein. So steil wie ihre Wände oberhalb der Wasserlinie verlaufen, so steil geht es scheinbar auch unter Wasser unendlich bis in die Abyss weiter. Zum Schnorcheln etwas lahm, da die grossen Stalagniten und -titen und somit etwas “Spannendes” oder ein wenig Kontrast fehlen. Was nicht heissen soll, dass diese nicht doch existieren – irgendwo 30 Meter unter der Wasseroberfläche eventuell. Da wir wirklich nur kurz verweilen und für eins zwei Fotos nicht noch extra 30 Pesos Eintritt zahlen wollten haben wir uns auch gleich nach der Fotosession wieder verzogen. Auf zur nächsten Cenote, es gibt ja so viele.

 

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Cenote Noh-Moson

Auch diese Cenote kostet nur etwa 30 Pesos pro Person (obwohl der hiesige Aufpasser irgend etwas von 100 Pesos für 2 Personen gefaselt hat. Mein Fragezeichengesicht und unser Brockenspanisch haben dann aber doch dazu geführt mit 60 Pesos für uns beide davon zu kommen). Auch hier haben wir eine Nacht verbracht und es wäre sogar noch eine zweite hinzugekommen, wenn mein Ohr nicht plötzlich völlig verrückt gespielt hätte. Aber bei so vielen Cenoten und Schnorchelgängen der letzten Tage ist es auch irgendwann kein Wunder mehr. Durch mein Ohr bin ich hier leider nicht mehr unter Wasser gegangen. Auch konnte ich weiterhin den 15 Meter “Todes-Sprung” nicht ausprobieren (die Locals dafür umso motivierter). Touristen haben wir gar nicht gesehen (soll es aber ab und an zum Scuba Diven geben).

Die Cenote haut einem einfach nur um. Wie ein Bombenkrater liegt sie plötzlich im trockensten Wald vor einem und gibt dieses türkiesblaue Wasserloch frei. Passt man nicht auf, fällt man leicht in eines der kleinen und fast unsichtbaren Nebenlöcher. Auch hier führt eine an einem Stahlseil aufgehängte Holztreppe hinunter zum Wasser. Das riesen Loch in der Decke sorgt für ausreichend Licht zum Tauchen. Die Sonnenstrahlen sind den ganzen Tag zu sehen. Wer will kann es hier richtig krachen lassen – einen Höhlenboden gibt es hier scheinbar nicht.

 

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Cenote Yokdzonot

Hier sind wir eigentlich durch einen dummen Zufall gelandet. Nach der unglaublichen Licht- und Soundshow von Chichen Itza brauchten wir noch einen ruhigen Platz zum Übernachten. Durch die App iOverlander wurden wir auf diese Cenote ganz in der Nähe aufmerksam, wo in der Beschreibung auch etwas von Zelten beschrieben war. Als wir im Dunkeln an der Cenote vor rollen, lässt uns auf einmal unser Mitsubishi “Morrie” direkt und wortwörtlich am Eingang zum Badebereich im Stich und verweigert komplett seinen Dienst. Gezwungenermassen mussten wir hier einen “Ruhetag” einlegen um auf die Mechaniker zu warten. Die Mädels nutzen diesen sogleich, um die Cenote geniessen zu können. Leider war hier das Wasser nicht ganz so klar wie an den zuvor besuchten Cenoten, so dass die Schnorchel dann leider trocken in der Ecke liegen blieben. Zum Abkühlen war es dann aber doch perfekt und mit knapp 30 Pesos ist diese von tief reichenden Baumwurzeln umgebene Cenote mehr als erschwinglich.

 

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Cenote San Lorenzo Oxman

Eine der wohl unglaublichsten Cenoten, von der noch kaum jemand etwas gehört hat. In keinem unserer Reiseführer oder Googlerecherchen fiel auch nur ein einziges Wort über sie und das, obwohl die sehr bekannten Cenotenschwestern Samula und X-Kekèn nur einen Steinwurf entfernt liegen. Aber vielleicht gerade deswegen. Und das ist auch gut so. Für 30 Pesos bekommt man hier nämlich eine fast menschenleere atemberaubende Cenote ganz für sich alleine.

Die Cenote liegt an einem alten wunderschönen Herrenhaus und muss zuerst durch einige steile Treppenstufen erreicht werden. Bereits nach der letzten Stufe entfaltet sich jedoch plötzlich ein so magischer Anblick, wie wir ihn bisher kaum zu Gesicht bekommen hatten. Endlich gibt es auch die langersehnten und meterlangen Wurzeln der Bäume, die bis hinunter ins Wasser reichen. Magisch. Ein Tarzanseil setzt noch das I-Tüpfelchen. Oder besser die Voraussetzung für einen der besten Wasserstunts der letzten Jahre, als Nana mitten im Schwung unkontrolliert den Halt ihrer Hände verliert und akrobatisch durch die Lüfte saust. Da selbst sie nach dem Auftauchen darüber lachen musste war es nur noch witziger!! Zum Schnorcheln war es leider ein wenig zu dunkel, auch wenn die Sonnenstrahlen zu schönen Unterwasserspielen führten. Mit ihrer sehr tiefen Lage gelangt allerdings nur bedingt Licht hier herunter. Für Scuba Diver mit Taschenlampe könnte es aber wieder interessant werden.

 

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Das waren sie. 6 unglaublich schöne und (noch) relativ unbekannte Cenoten auf der Yucatan Halbinsel. Sicherlich hätte ich noch 2738 andere x-beliebigen Cenote herauspicken und beschreiben können. Atemberaubend sind sie alle. Jede auf ihre eigene Art und Weise. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es trotz massig Zukunftsoptionen für die nächsten Wochen trotzdem: mit jedem Zentimeter, den man sich Cancun annähert, steigt der Eintrittspreis und auch die Touristenanzahl exponentiell an ;(

 

 

Cenoten-Wahnsinn

 

Leider gibt es auch ein paar “Negativbeispiele”, die für manch anderen Besucher eventuell immer noch unglaublich schön sein können, für uns aber leider durch diverse Mängel eher nicht weiter empfohlen werden können.

 

 

Cenote San Ignacio

Versteht mich bitte nicht falsch. Die Cenote San Ignacio ist super interessant und ebenfalls wunderschön. Gerade ihre spezielle Lage, versteckt und komplett unterirdisch unter einem Restaurant, macht sie umso spannender. Nach dem Abstellen des Fahrzeuges betritt man das private Restaurantgelände und bezahlt erst einmal recht happige 70 Pesos. Ist jetzt umgerechnet auch nicht gerade eine Menge Holz und reist nicht einmal in unser low-budget Portmonee ein Riesenloch. Allerdings, verglichen mit den obigen frei bis 30 Pesos ist es dann doch schon wieder weit mehr als doppelt so viel und siedelt sie eher in der Region der grossen und bekannten Cenoten an (wie zum Beispiel “Ik Kil” oder “Dos Ojos”) und das, obwohl kein Mensch diese kleine Cenote kennt. Man bezahlt also leicht grimmig den Eintritt und wundert sich ab jetzt eigentlich nur noch, wo denn das Wasserloch eigentlich genau versteckt sein soll. Wir irren über das gesamte Grundstück bis wir freundlich darauf hingewiesen werden, dass sich direkt neben der Kasse eine steile schmale Treppe befindet, die zum Eingang führt. Witzig, komplett nicht gesehen da völlig unerwartet. Wenn man die steilen Treppenstufen abgestiegen ist wird man auch sofort mit dem Anblick verwöhnt und aller Eintrittsgeldgrummel ist verflogen. Dieser kommt erst wieder auf wenn man die bereitgestellten (aber mit Zippern zugeschnürten!) Hängematten nicht mitbenutzen darf weil diese extra Gebühren kosten. Auch darf man eigene Schnorchelmaken (diese werden aber natürlich am Eingang gegen weitere Pesos zur Verfügung gestellt) noch Fotoapparate mit in die Grotte nehmen (was ich wie immer überlesen hatte). Wenigstens werden Verstauschränke kostenfrei zur Verfügung gestellt. Immerhin.

Die Cenote San Ignacio ist also ein wunderbares Beispiel, wie gerade private Cenoten versuchen mit den grossen der Runde mitzuhalten. Natürlich zielt dies nur in die Richtung der Touristen. Mexikaner im Allgemeinen aber auch Einheimische im Speziellen bekommen saftige Rabatte auf die Eintrittsgelder (oder wenn man es anders herum betrachten will: Touristen zahlen derbe auf die eigentlich angenehmen Eintrittsgelder drauf. Was an sich ja auch richtig ist, nur bei uns sollten sie alle mal eine Ausnahme machen ;)

 

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Cenote der Hacienda Selva Maya

Ein weiteres völlig übertriebenes Beispiel einer über-ausgebauten Cenote bietet die Cenote der Hacienda Selva Maya. Hier hat man kurzerhand sogar einen künstlichen Wasserfall erfunden um die Cenote noch “dramatischer” erscheinen zu lassen. Ein gutes Anzeichen einer übertouristischen Cenote ist schon immer das Vorhandensein von massenhaft Parkplätzen (die übergrossen Touristenbusse müssen ja auch irgendwo parken) und orangefarbenen Schwimmwesten und Hilfsseilen um selbst den Nichtschwimmer-Touristen das Schwimmen auch so sicher wie möglich zu machen. Lieber Hände weg und zurück in die Pampa.

 

cenotes of yucatan 25Der künstliche Wasserfall setzt dem Raustaurierwahn doch tatsächlich die Krone auf.

 

Cenote Samula

Für Samula hatte ich auch grosse Erwartungen. So ist sie, neben einer der am meisten empfohlenen Cenoten überhaupt, besonders berühmt für ihr “Sonnenloch” in der Decke durch welches ein übergrosses Geflecht an Álamo Wurzeln bis hinunter ins Wasser reicht. Mit diesem unglaublichen Bild im Kopf bin ich auch angereist nur um dann super enttäuscht zu werden, da gerade diese Wurzeln vor bereits vier Jahren abgehackt wurden (aus welchen Gründen auch immer) und der Cenote somit ihr Hauptmerkmal gestohlen wurde. Versteht mich nicht falsch, die Cenote ist immer noch wunderschön anzusehen, aber gerade die Ansicht mit den Wurzeln durch das Loch in der Decke hatte sie von den anderen abgegrenzt. Da sie mit 60 Pesos (90 Pesos wenn man ihre Zwillingscenote X-Kekèn gleichen auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit anschauen will) zu den eher teureren Cenoten gehört und auch bereits ordentlich ausgebaut wurde (mit grossem Parkplatz für die grossen Touribusse) bin ich mir über den Besuchermehrwert nicht wirklich im Klaren und würde lieber zu obigen Alternativen raten. Nicht, dass sie schlecht ist oder sich nicht lohnen würde. Beileibe nicht. Aber wie sagt man so schön, auch andere Schwiegermütter haben hübsche Töchter ;) 

 

cenotes of yucatan 28So wurde ich her gelockt, die Realität war dann zwar immer noch wunderschön, längst aber nicht mehr so spektakulär. X-Kekèn ist aktuell auf Grund ihrer Masse an Stalagniten und Stalagtiten die wesentlich bessere Alternative, wenn man sich nur für eine der beiden Schwestern entscheiden sollte.

 

Ik Kil, Dos Ojos und all die anderen über-hypten Cenoten

Die mit Abstand bekanntesten und deshalb auch touristischten Cenoten wie Ik Kil (google einfach mal “Cenote Mexico” und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sind unter den ersten 20 Ergebnissen 15, die Ik Kil zeigen), Dos Ojos (DIE Cenote für Scuba Diver aus den Ostküstenressorts), Mayan Cenote oder Grande Cenote haben wir erst gar nicht angefahren. Wenn man es nicht einmal schaffen würde frühs um 8 ein Foto, ohne mindestens eine Busladung Touristen, schiessen zu können möchte ich dort auch gar nicht erst plantschen gehen. Der PH-Wert wird bei den Menschenmassen ja schliesslich auch nicht besser ;)

Vom unverschämt hohen Preis erst gar nicht zu sprechen. Da tauche ich lieber in 4 bis 5 unbekanntere aber nicht minder schönere Cenoten fürs selbe Geld und habe den Badespass für mich alleine.

 

ik kilMassenandrang bei Ik Kil. Von entspanntem Schwimmen kann hier wohl nicht mehr die Rede sein.
Photo by: wanderant

 

Habt ihr sonst noch echte Geheimtipps an noch unbekannten Cenoten auf der Halbinsel, bitte nutzt das Kommentarfeld und teilt diese mit uns. Auch von weniger guten Beispielen hören wir gerne – man muss ja schliesslich nicht dieselben Fehler wiederholen. Auf ein fröhliches Schwimmen in diesen wunderschönen Cenoten.  

 


 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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