Drei Zinnen 3/4 – Aufstieg

KALT. Das war sie. Eine sau kalte Nacht. Die boesen Traeume haben sich verzogen. Die Kaelte im Schlafsack leider nicht. Ich mein, meinem guten alten Deuter Schlafsack mache ich hier keine Vorwuerfe. Er hat mir stets treue Dienste geleistet. Auch am anderen Ende der Welt. Aber hier, so mitten im Schnee, keine Isolierung nach unten – ok, wir haben Schnee, leider aber rein gar nichts was waermend wirken kann. Schnee – Unterlegfolie – Zeltfolie -Schlafsack. Das wars. Gefuehlt hat sich die komplette und muehsam aufgebaute waermeaehnliche Luft jedes Mal, sobald man sich ein bisschen bewegt hat, gen Erdboden verzogen. Aergerlich. Mehr noch, wenn man neben sich einen riesen Haufen an 1000er Daune liegen sieht. Ein Schlafsack, der so unglaublich gross und flauschig ist, dass man Angst haben muss Soeren kann ihm nie wieder entweichen. Ein Monster an Fluffigkeit. Das kann und das muss ja einfach nur gemuetlich warm sein. Kommt einem die Deuta ja schon fast mickrig vor – armes Ding.

 

Das gute, wenn man sich erst einmal durch die haertesten Stunden der Nacht durch gekaempft hat und am Horizont das erste Licht wieder angekrochen kommt, komplett wolkenlos, dann weiss man, dass das Leiden bald ein Ende haben wird. Und so war es dann auch: Sonne da, Kaelte weg. Wie weg geblasen quasi.

 

Wenn dann auch noch das Zelt so perfekt gen Osten ausgerichtet ist, dass einem die waermenden Strahlen direkt durch den Zelteingang ins Gesicht schiessen, spaetestens dann ist alles vergessen. Alles? Nicht alles…die Bedenken sind noch immer praesent…staerker als je zuvor.

 
 
Da ist sie!!!
 
 
Unglaublich wunderschoener und erwaermender Anblick. Im wahrsten Sinne des Wortes!!!
 
 
Drei Zinnen Sonne
 
 
Spuren ins Licht…

 

Kollege Turmbraeu mit der besten Aussicht. Der Genuss (hoffentlich als Belohnung) muss leider noch etwas auf sich warten lassen.
 
 
Mein wahrscheinlich krassester Schneezeltplatz ueberhaupt.
 
 
Kurz noch die Augen rein…
 
 
Drei Zinnen Zaehneputzen 
 
Diese bloede Schokomilch hat mich unglaublich veraergert. Und zwar nicht nur mich, sondern auch den voellig durchnaessten und nach Schoko stinkenden Innenbereich meines Rucksacks!!! Warum platzen die Dinger auch so leicht, wenn man sich mit gerade einmal 80 Kilo draufschmeisst???

 

 

Mit der aufgehenden Sonne waren zwar viele Probleme mit einmal geloest, nicht jedoch die grossen Bedenken, die bei manch Tourmitgliedern ueber Nacht scheinbar noch angestiegen sind. Ich meine, an der Ausgangslage hat sich ja auch tatsaechlich nichts geaendert:

 

  • noch immer sind es nur 3 Haken in der Wand von denen wir wissen

  • noch immer wissen wir nicht wie wir uns sonst sichern sollen

  • die 600 Hoehenmeter sind auch noch immer dieselben

 

Aber nuetzt ja alles nichts. Wegen der grossen Zinne sind wir ja hier, jetzt soll sie auch bestiegen werden. Wir koennen ja erst einmal gucken. Wenn nicht, kehren wir halt um und machen den Paternkofel Klettersteig. Soll ja auch ganz toll sein, mit seinen langen unterirdischen 2. Weltkriegstunneln. Pffffffttt, denkste, das sage ich vielleicht, meine es aber noch lange nicht ,)

 

Also geht es los – der Aufstieg

 

Zu erst einmal heisst es Zick Zack. Genauer: 40 Minuten Zick Zack. Scheinbar kein Ende vom Zick Zack. Obwohl unser Zelt optimal am Einstieg der Zinne lag und dieser scheinbar zum Greifen nah, waren es tatsaechlich fast noch einmal eine dreiviertel Stunde bis zum tatsaechlichen Einstieg. Immer schoen Zick, dann wieder Zack. Zick…Zack. ZickZack. Ziiiiiiiick….Zaaaaaack….Irgendwie muss man sich ja beschaeftigen ;) Was auffaellt – meine Knochen sind fit, die Lunge pustet ordentlich Luft ins Blut. Ich fuehl mich gut. Alles fuehlt sich gut an. Richtig an. Das Monster kann kommen…

 
 
Zick Zack Weg.
 
 
Pure Vorfreude auf das Kommende ;)
 
 
Der eigentliche Einstieg. Ueber eine 60m Rampe geht es erst einmal schoen einfach los. Man muss es ja auch nicht gleich uebertreiben.
 
 
Helm auf.
 
 

Heute leider : Safety first!

 

Ausnahmsweise. Ich weiss, viele werden jetzt entsetzt aufschreien und rufen: “Halt, wo sind die wagemuetigen Abenteurer von frueher nur hin? Wo sind sie geblieben? Wieso verweichlicht die Maennerschaft immer mehr??”

Aber mit halbverkrampften Maegen was die Machbarkeit angeht kann man gerne auch einmal Helme tragen. Wenn schon keine Sicherungshaken vorhanden sind ;)

 
 
Fiese arschkalte Rampe.
 
 

Ueber die leichte Rampe geht es hinein ins Verderben. Leider wortwoertlich. Es wird steil, es ist schattig, dunkel, kalt und dadurch unglaublich nass und feucht und glatt. Weil hier im Kamin der Schnee einfach nicht mit wegtauen wollte ist es alles anderes als gemuetlich und kletterfreundlich. Die Finger koennen kaum richtig greifen, mal wieder, kennen wir ja schon vom Toblinger, aber heute koennte es entscheidend werden weil wir tatsaechlich klettern muessen. Ohne 17 Hilfsleitern…

 
 
Man haette aber auch ehrlich mal Handschuhe anprobieren koennen…tzzz!
 
 
Aber mit Handschuhen geht auch wieder das Gefuehl zum Fels verloren…verzwickte Zwickmuehle.
 
 

Ein entscheidender Punkt unserer Tour. Wenn nicht sogar der entscheidendste  Denn eigentlich geht es hier nicht weiter. Die Finger gehorchen nicht wirklich. Kein Griff sitzt wirklich ordentlich. Der Fels ist glitschig feucht. Die trockenen Stellen sind perfekt. Sie sind griffig. Sie sind raus. Man bleibt fast von alleine am Fels kleben. Aber leider sind nicht alle Stellen trocken. Ganz und gar nicht. Und somit leider auch nicht alle Stellen griffig. Die Dunkelheit erschwert es auch, die richtigen Griffe zu finden. Viele Details im Felsen (wie wichtige Vorspruenge, Nasen, Griffe) sieht man erst gar nicht weil sie durch das Dunkel geschluckt werden. Erst wenn man drueber klettert und ploetzlich diesen wunderbaren Vorsprung entdeckt aergert man sich zu Tode.

 

Dann ist auch noch das Ding mit den Haken. Bis jetzt haben wir noch keinen entdeckt. Je laenger man nun der Wand empor steig, je weiter man sich vom sicheren “Festland” entfernt, desto ungemuetlicher wird es. “Kommt der bloede Haken bald? Sind wir ueberhaupt noch richtig? Geht der Aufstieg wirklich hier hoch?” Man zweifelt wirklich ziemlich oft an der Route. Beschrieben ist sie immerhin nur als eine maximale 4-. Der Kamin maximal mit 3+. Wo soll also ploetzlich all die Schwierigkeit her kommen. Leider ist die Antwort mehr als einfach und eindeutig. Vom Schnee. Von der Naesse. Von der Kaelte. Am besten von einem perfekten Mix aus allem Uebel. Ohne die Boshaftigkeiten waere es tatsaechlich kinderleicht. Das kann man am Profil der Wand erkennen. Viele viele Griffe und Tritte. Wenn diese griffig sind wird es ein Spaziergang. Haette wenn und aber gibt es heute aber leider nicht. Der Fels ist nun einmal feucht und somit auch leider NICHT griffig. Und mit jedem Meter verschwindet der schoene weiche Schnee unter den Fuessen immer weiter.

 

Die Zweifel, ob es denn noch immer der richtige Weg ist, bleiben jedoch. Die Beschreibung ist einfach nicht detailliert genug. Brauch sie bei schoenem Wetter auch ueberhaupt nicht zu sein. Dann gibt es Tonnen an Moeglichkeiten, die einem sicher nach oben bringen…

 

Typischerweise freut sich ein Kletterer, wenn mindestens eins der tragenden Gliedmassen einen bombensicheren Halt hat. Wenn die Fuesse richtig stehen, koennen die Haende auch mal halbherzig am Stein glitschen (hoffentlich liesst das jetzt kein Kletterlehrer). Anders herum genauso. Wenn die Haende einen richtigen Henkel umarmen, dann koennen die Fuesse auch mal baumeln. Nicht schoen. Aber reicht. Klingt komisch, ist aber so.

 

Wenn jedoch beides nicht wirklich passt, dann wird es unangenehm. Schnell unangenehm. Und selbst wenn man schon einige Jahre Erfahrung im Klettern mitbringt, so ist dies hier und heute ploetzlich was ganz anderes. Und die Verunsicherung wird groesser und groesser. Und jeder weiss, wenn der Kopf zu viel nachdenkt und unsicher ist, kann man als Sportler einfach keine guten Leistungen bringen.

 

Jetzt gibt es also genau 2 Moeglichkeiten:

 

  • Entweder wir finden bald in unseren Rrythmus. Sei es durch trockenere Waende, einen Haken zum Sichern, eindeutige Routen

  • Oder wir muessen umkehren. Eiskalt.

 

Und das wuerde unglaublich traurig werden. Wenn das einzige Ziel, weshalb man diese lange Anreise ueberhaupt noch einmal gestartet hatte, schon nach wenigen Minuten wieder unerreicht bleiben sollte – NEIN. Nicht schon wieder. Eine grosse Kletterentaeuschung im Jahr reicht voellig aus. Ein zweites Mont Blanc-gate wird es nicht geben…

 

Und so geht es weiter nach oben, immer gut zuredend, Schritt fuer Schritt. Oder besser: Glitschifelsen fuer Glitschifelsen.

Und dann, ploetzlich und voellig unerwartet ein Haken. Verostet zwar, aber ein Haken. Voellig egal, man kann sich einklicken und hat seit Langem mal wieder einen gesicherten Stand. Unglaublich schoen und erleichternd. DER Haken schlecht hin. Wenn auch an einem etwas merkwuerdigen Platz. Denn ueber dem Haken geht es ueberhaegend weiter. Wieso ist der Haken nicht oben am Felsen?? Naja, man soll ja nicht zu gierig werden. Nimm, was du finden kannst, Kletterer. So geht es also gesichert, aber mit laengerem Durchhaengeseil (man muss ja ueber den Vorhang) in den sehr hohen und wiederum feuchten Antritt, die linke Hand in eine Spalte verkrampft, die rechte Hand nicht wirklich grifffindend in den Versuch ueber den Ueberhang zu kommen. Fuss glitscht weg – plumps, sitzt man wieder unten am Haken. Das hat wohl nicht funktioniert. Geht es irgendwie anders? Staendig sucht man nach besseren Moeglichkeiten nach oben zu kommen. Gibt keine. Also noch einmal. Fuss ins Glitschloch, Hand in die Ritze, rechte Hand hoch greifen, aufrichten, flutscht. Wieder abgerutscht. Wieder unten am Haken. Frust steigt. Verzweiflung auch. Ohne Scheiss, der Weiteraufstieg ist mehr gefaehrdet als je zuvor. Die Unsicherheit was noch kommt (sind ja noch immer im ersten Zehntel der Strecke, aber die Uhr tickt erbarmungslos weiter), die Unsicherheit mit dem nassen Felsen – die Nerven werden immer mehr strapaziert und die Stimmen zur Umkehr immer lauter. Die Zweifel wachsen ueber die Motivation hinaus. Nicht gut. Ganz und gar nicht.

 

Noch einmal den Fuss in die Glitschispalte. Noch einmal die linke Hand im Ritz verkeilt. Mit der rechten Hand noch hoeher versuchen zu greifen und irgendwas zu finden, an was man sich auch nur halbwegs dran hoch ziehen koennte. Und tatsaechlich, ein neuer, kleiner, Minnifitzelgriff, was auch immer, egal, es gibt diese letzte Mue, die vorher immer gefehlt hatte. Das Aufrichten aufs Bein klappt. Noch einmal hochgreifen. Das andere Bein nachziehen und der Vorsprung ist geschafft. Ab hier geht es wesentlich besser nach oben. Noch durch ein kleines Loch in der Felsdecke gestiegen und da ist der naechste Hauptgewinn – noch ein HAKEN. Nachsichern geht also perfekt. Nur am Vorsteigen aendert dies auch nichts. Naja, egal. Vorerst.

 

So klettert immer einer vor (mit so viel besserer Motivation mittlerweile) und kann den anderen wenigstens nachsichern. Ein dritter Haken ist auch bald gefunden und mit diesem dann sogar das Ende des Kamins. Das erste grosse Kapitel im Routenfueher ist geschafft. Ganz ganz tiefes Durchatmen. Wir haben zwar sehr viel Zeit liegen lassen, aber das ist jetzt (vorerst) voellig egal.

 
 
Mit perfekter Aussicht belohnt.
 
 

Lange Zeit zum Ausruhen gab es allerdings nicht, denn nun ging es auf Schartenjagd. Hoert sich eigentlich interessant an, wenn man denn weiss, was genau eine Scharte ueberhaupt ist. “Folge der ersten Scharte…gehe zur zweiten Scharte…durch die dritte Scharte…” – 3 Scharten also. Aber was zur Hoelle ist denn bitte sehr eine Scharte??? Schiessscharten kennt man, also sehen wir uns nach solchen um. Klingt auch gar nicht so dumm, weil dieses Gebiet, wie bereits mehrfach beschrieben, stark durch kriegerische Einfluesse gekennzeichnet ist. Wo also, wenn nicht hier, koennte man sonst Schiessscharten finden. Also suchen und suchen wir in den naechsten Minuten diese Scharten. Koennen aber trotz Adleraugen einfach keine finden. Das gibts doch nicht, die muessen doch irgendwo sein. Dumm, wenn eine komplette Routenbeschreibung am Auffinden der Scharten haengt. Wir wollen ja nicht einfach irgendwo aufsteigen, geht meistens auch gar nicht. Wenn schon unerfahren und noch dazu leicht im Zeitdruck dann wollen wir einfachheitshalber einfach nur der Beschreibung nach oben folgen. Aber nein, keine Schiessscharten hier. Vielleicht sind Scharten doch etwas anderes?!? Und tatsaechlich, so glauben wir, haben wir uns geirrt. Laut wiki sind naemlich Scharten “besonders schroffe und abweisende Geländeeinschnitte.” Logisch, macht Sinn. Dumm nur, dass im schroffen Gebirge auch gut und gerne mehr als nur unsere drei benoetigten Scharten aus den Steinen geschnitten sind. Also geht die Suche nicht nur nach den Scharten los, sondern nach den Richtigen.

 

Zweie waren schnell gefunden. Mit der dritten taten wir uns mehr als schwer. Noch dazu, weil nach dieser ein Knackpunkt des gesamten Aufstieges zu finden sein sollte: in Mitten einer mehr als steilen und schwierigen Wand gibt es einen 4er Bereich, den wir unbedingt finden wollten. Ohne richtige Absicherung ist ein Weiterklettern an den anderen Stellen (gut und gerne 6-7er Schwierigkeit) nicht moeglich. Bestimmt 30 Minuten irren wir also umher und suchen diese bloede dritte Scharte, die uns den Einstieg weisst. Unmittelbar bei der einen geht es krass steil nach oben. Keine Griffe, keine Tritte, keine Sicherung. Bei einer weiteren Scharte dasselbe Spiel. Maaaaaaan, das gibt es doch nicht!!!

 

Dann ploetzlich ein gelber Punkt am Fels. Das muss es sein. Und tatsaechlich, zwischen all den steilen und nicht kletterbaren Waenden eine leichte 4- Route, die sich angenehm 15 Meter nach oben klettern laesst. Besser noch – oben gibt es sogar wieder einen Haken zum Nachsichern.

 
 
Leichte Risskletterei zwischen Scharte 3 und 4.
 
 
Bereits jetzt haben wir ordentlich Hoehenmeter geschrubbt.
 
 
Guck guck!
 
 

Ueber der Steilwand ging es sehr angenehm ueber diverse kueze Anstiege und Baender zur naechsten Schluesselstelle, ein weiterer Kamin. Wieder dunkel. Wieder feucht. Wieder ohne tolle Moeglichkeiten zum Sichern. Aber das schoene am Kamin, man kann sich yogaartig mit allen Vieren wunderbar verkanten und verknoten zwischen den drei Waenden und selbst die klitschigsten und unangenehmsten Stellen relativ einfach durch robben.

 
 
Dunkel, Schnee, Feuchtigkeit – dumme Kombination.
 
 
Viel dicker duerfte das Aerschchen hier drinnen nicht sein.
 
 
Und immer wieder der Check mit der Routenbeschreibung.

 

Der eine checkt, der andere bloedelt.
 
 
Um mal eine Idee zu bekommen was Soeren eigentlich immer so den  lieben langen Tag liesst, unsere Route –
der Normalweg hinauf zur Grossen Zinne.
 
 
 

Den dunklen und sehr sehr miesen Kamine haben wir bezwungen. Unsere Scharten haben wir gefunden, ohne ueberhaupt zu wissen worum es sich dabei eigentlich handelt. Die 15 Meter Steilwand wurde durchklettert. Die Baender waren perfekt zum Ausruhen und fotografieren. Der zweite Kamin wurde durchstiegen. Ein sehr fieser und schwierig zu haltender Fels musste am Ende noch umstaendlich umklettert werden. Viele Hindernisse auf dem Weg nach oben, den Wettlauf mit der Zeit immer im Hinterkopf (wir haben uns ein Limit gesetzt, welches, sollte es abgelaufen sein, uns definitiv zum Umkehren gezwungen haette, auch wenn wir noch nicht oben gewesen sein sollten. Erst 13 Uhr, dann dank des guten Wetters auf maximal, aller aller maximalst 14 Uhr verschoben. Aktuell sah es noch gut aus).

 

Die letzten Meter lagen vor uns. Der Gipfel bereits zum Greifen nah…

 
 
 
 

Ein Video sagt mehr als tausend Worte…befluegelt und super gluecklich am Gipfel der Zinnen angekommen.

 
 
Jihaaaaaaaaaa.
 
 
Krasses Ding!!!
 
 
Der obligatorische Speedriegel.
 
 
Bezwinger.
 
 
Drei Zinnen Panorama
360° Belohnung
 
 

Was fuer ein wahnsinniges Gefuehl. Was fuer eine Freiheit. Der Atem beruhigt sich. Es wird still. Stille, die nur durch unsere Gluecksschreie unterbrochen wird. Und dem witzigen Echo dergleichen. Keine Menschenseele ausser uns. Auch keine Spur von der anderen Seilschaft, von der wir am fruehen Morgen dachten sie wuerden ebenfalls zur grossen Zinne hoch. Nur wir. Ganz alleine. Und dieses unglaubliche Panorama. Eine bessere Belohnung kann es definitiv nicht geben. Wir sind oben. Auf der grossen Zinne. Bestiegen im Winter, 5 Tage vorher waere es definitiv nicht moeglich gewesen. Jetzt stehen wir hier oben und freuen uns nen Ast.

 

Leider, wie sollte es auch anders sein, machen uns auessere Umstaende aber ploetzlich und voellig unerwartet ganz schnell wieder einen Strich durch die Rechnung. Aus dem gemuetlichen Mittagsessen auf der Spitze wird nichts. Das Sommer-/Winterzeitumstellungschaos holt uns ganz schnell ein und wir muessen uns schleunigst auf den muehseligen und sehr langen Abstieg machen. Aktuell im vollen Sonnenlicht kaum vorstellbar, aber die Dunkelheit drueckt mit aller Entschlossenheit entgegen…

 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
Stefan

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