Es weihnachtet sehr…

Und der Weihnachtsmann sprach:

So begebe dich auf die Maerkte dieser Welt. Die Zeit ist angebrochen. Weihnachten nicht mehr fern. Das Fest der Ruhe und des Friedens steht vor der Tuer. Sinnlichkeit. Aber auch die Zeit der kalten Haende. Und Fuesse. Gehe also, klettere hinauf, nehme ein Met, eine Feuerzangenbowle noch dazu, ein paar Mandeln, Champignons und jede Menge Gluehwein. Geniesse und Feiere. Lass es dir gutgehen. Erhebe die Glaeser.

Und so folgte ich dem Ruf des Allmaechtigen.

 


Die wunderschoene Wartburg im noch wunderschoenerem Schneekleid.
 

Hoch oben thront sie.
 

Dicker fetter weisser Regen. Wie schoen.

 
 
Nach dem Entrichten des Wegezolls war der Weg frei fuer all diejenigen, die den recht matschigen und beschwerlichen Aufstieg zur Burg in Angriff genommen haben. Kalt war es, aber kein Problem mit Bowle und Co. Gaugler, Riesen und Engel gaben ihr Bestes, die Menge durch geschickt platzierte Kommentare und Gespraeche bei Laune zu halten. Eine kleine Feuershow gab es. Viel Holz- und Pluesch-Bastel-KrimsKrams. Natuerlich wurde auch an des leibliche Wohl gedacht – von Honigfleisch, ueber Raeuberpfanne hin zu wilden Kartoffeln und allerlei getrocknetem Obst. Schon recht witzig die sonst voll saft spritzenden Pfirsiche und Ananasse im Trockenzustand sehen zu koennen. Und Kosten zu koennen. Hat was, die originale Darreichungsform ist mir dann aber doch noch lieber. Auch ein Handbetriebenes (!!!) Karusell war vor Ort, fuer mich allerdings mit seiner 60 Kilo Beschraenkung nicht mehr zugelassen (Verbotsschilder haben mich zum Glueck noch nie gehindert es trotzdem zu tun ;) (aber keine Angst, hab mich alla Fred Feuerstein selbst angetrieben, der arme Mann musste nicht Kurbeln). Gegen halb 8 sind dann die Lichter auch schon wieder ausgegangen und der Heimweg wurde angetreten. Ueber Matsch und Stein ging es in voelliger Dunkelkeit (Halt! Nicht ganz – mein Thaihandy hat naemlich genau EINE gute Funktion – eine Funzel-Taschenlampe. Aber selbst Funzeln reagieren in vollkommener Dunkelheit wie eine Supernova) wieder hinab in die Stadt. Schoen wars!
 
Kurz darauf ging es auf den (angeblich) schoensten Weihnachtsmarkt des Landes. Vor der praechtigen Kulisse des massiven Doms von Erfurt erstreckten sich hunderte Buden, Gluehwein- und Braetelstaende. Auch nicht immer gleich erkennbare Maerchen wurden nachgestellt.
 
Ob es sich tatsaechlich um den schoensten Markt handelt ist sicher Geschmacksfrage. Die Kulisse jedenfalls ist genial. Erfurt als wunderschoene Stadt auch nicht zu verachten. Allerdings wird er sich mit dem historischen Markt auf der Wartburg um die Krone pruegeln muessen, der, zwar klein, aber unwahrscheinlich fein ist. Und natuerlich darf der Weihnachtsmarkt in Georgenthal auch nicht ganz aus den Augen verloren werden ;))
 
 

Spiel und Spaß beim Scootern.
 

Keine Angst, ich hab mich mit meinem Heidelbeergluehwein nicht mehr hinters Steuer gewagt ;)
 

Genialer Blick von Peter seinem Berg.
 

Erfurter Weihnachtsmarkt bei Nacht.
 
Und ueber Allem thront der Dom.

 

Merry Christmas

und ein herzliches Dankeschoen an meine treuen, allerliebsten Lieblingsleser.

 
Bis bald,
euer Santa-Stefan
 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
Stefan

Latest posts by Stefan (see all)

Related Post



Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *