pico de oprizaba

 

lets play on top lpot

 

Nachdem unsere Facebook Page schon seit längerem unter dem wunderschönem LPOT Kürzel erreichbar ist, sollten wir hier im Blog auch endlich mal für ein wenig mehr Übersicht sorgen und tatsächlich die Berge und deren Besteigungen mehr in den Vordergrund stellen. Oder zumindest leichter auffindbar machen.

Tata, hier ist es also, das Gipfelbuch, Dreh- und Angelkreuz, wo alles zusammen läuft. Alle wichtigen Besteigungen kurz und bündig zusammengefasst auf einer Seite.

 

Top 10

1.Chimborazo (Ecuador – 6,263.47 m / 20,549.4 ft)
2.Nevado Pisco (Peru – 5,752 m / 18,871 ft)
3.Nevado Vallunaraju (Peru – 5.686 m / 18.655 ft)
4.Pico de Orizaba (Mexiko – 5,636 m / 18,491 ft)
5.Nevado Ishinca (Peru – 5.530 m / 18.143 ft)
6.Nevado Urus Este (Peru – 5.420 m / 17.782 ft)
7.Iliniza Norte (Ecuador – 5.126 m / 16.818 ft)
8.Pichincha (Ecuador – 4.784 m / 15.696 ft)
9.Nevado de Toluca (Mexiko – 4,680 m / 15,350 ft)
10.La Malinche (Mexiko – 4,461 m / 14,636 ft)

 

Chimborazo (Ecuador – 6,263.47 m / 20,549.4 ft)

“Der höchste Berg der Welt”, wenn man nicht Prominenz und Höhe über Normal Null als Anhaltspunkt nimmt. Da der Chimborazo quasi direkt auf dem Äquator liegt und die Erde nicht einwandfrei rund sondern eher elliptional (ist das ein Wort?) verläuft, ist der Chimborazo der am weitesten entfernteste Punkt vom Erdmittelpunkt. Oder anders, der nächste Nachbar des Mondes.

Um mehr als 2 Kilometer übertrifft er damit sogar Mount Everest. Hah, nimm das!

chimborazo

 

Nevado Pisco (Peru – 5,752 m / 18,871 ft)

Wow wow wow. Der mit Abstand wunderschönste Aufstieg in der Cordillera Blanca. Technisch einfach, so dass man sich auch ja auf die unglaublichen Aussichten im 360° Panorama konzentrieren kann. Ganz nebenbei auch noch unser 2. höchster Berg überhaupt. Pisco hat alles!

nevado pisco

 

Nevado Vallunaraju (Peru – 5.686 m / 18.655 ft)

Caro musste dank Magenverstimmung leider umkehren und hat somit einen spektakulären Aufstieg auf fast 5.700 Meter verpasst. Inklusive weitere grandiose Aussichten auf die Cordillera Blanca. Peru hat ganz schön viel ganz schön richtig gemacht ;)

nevado vallunaraju

 

Pico de Orizaba (Mexiko – 5,636 m / 18,491 ft)

Unsere Nummer 1 von Mexiko mitlerweile knapp vom Treppchen gerutscht und “nur” noch Nummer 4. Der Aufstieg, die Aussicht am einsamen Gipfel und das Ersterlebnis überhaupt so hoch zu sein werden ihn aber für immer zu einem unserer vielen emotionalen Nummer Einsen machen ;)

pico de orizaba

 

Nevado Ishinca (Peru – 5.530 m / 18.143 ft)

Die Cordillera Blanca ist mit gleich 4 Gipfeln in den Top 10. Hat sie sich auch redlich verdient wie man an den grandiosen Aussichten vom Ishinca sehen kann. Ein weiterer sonniger Knallertag. Um das Wetter mussten wir uns in den 4 Wochen überhaupt keine Gedanken machen.

nevado ishinca

 

Nevado Urus Este (Peru – 5.420 m / 17.782 ft)

Urus war auch so ein rein & raus Ding. Nachem wir uns die 13 Kilometer ohne Eselunterstützung bis zum Basecamp gekämpft hatten (jetzt auch Basekämpf genannt) ging für mich der Wecker bereits wieder 3 Uhr in aller Herrgottsfrühe. Caro war nicht aus ihrer Made (aka ihrem schlafsack) zu bekommen (ist frühs ohne Kaffee eh kaum möglich) und somit mache ich mich im Kampfmodus dem Berg hinauf. Nach nicht einmal 6 Stunden sitze ich wieder im Zelt und geniesse ein wunderbares Sonnenfrühstück. 

nevado urus

 

Iztaccihuatl (Mexiko – 5,230 m / 17,160 ft)

Als unser erster Berg über 5.000 Meter wird der Izta immer in angenehmer Erinnerung bleiben. Immer? Angenehm? Einen leichten, heute aber sehr sehr witzigen Neben”geschmack” hinterlässt noch immer der Gedanke an meinen Durchfallzwischenfall am Berg

 poop

iztaccihuatl

 

Iliniza Norte (Ecuador – 5.126 m / 16.818 ft)

Der wohl einfachste höchste Berg für uns. Mit wunderschönster Sicht auf seine Zwillingsschwester “Iliniza Sur“, die mit knapp 100m Höhenunterschied knapp den Geschwisterkampf für sich entscheidet. Was muss der Iliniza für ein unglaubliches Monster vor dem grossen Knall gewesen sein, als es noch ein einziger Gipfel war?!

illiniza norte

 

Pichincha (Ecuador – 4.784 m / 15.696 ft)

Der “Hausberg von Quito”, unser bisher einfachster 4.000er. Mit dem Auto bis es nicht mehr geht, dann 2 Stunden angenehmes bergauf hiken ehe es dann für 30 Minuten ein wenig steiler und spannender wird. Und zack war es das dann auch schon und man steht auf fast Mont Blanc Höhe, in kurzer Hose ;)

pichincha

 

Nevado de Toluca (Mexiko – 4,680 m / 15,350 ft)

Mexikos Nummer 5, für uns damals eine richtig gute Vorbereitung auf die beiden folgenden Kracher (Izta und Pico). Ganz schön kalt und windig allerdings, wie man an dem vermummten Mondmännchen sehen kann ;)

nevado toluca

 

La Malinche (Mexiko – 4,461 m / 14,636 ft)

Oder auch “Matlalcueitl” genannt, was mir allerdings fast schon ein wenig schwer aussprechbar vorkommt. Drumherum fast nur Staub und Wüste, im Hintergrund drohnend der wunderschöne Pico de Orizaba.

la malinche

 

Mount Whitney (USA, Kalifornien – 4,421.0 m / 14,505 ft)

DER Klassiker in Kalifornien. Wenn man Alaska nicht mitrechnet ist er der höchste Berg der USA (die Amis formulieren es etwas komplexer: “highest summit in the contiguous United States” oder “the tallest mountain in the “lower 48″ states”).

Ein einfacher Highway führt hinauf zum Gipfel, hier ist man definitiv nicht alleine. Ich habe den Tag ein wenig aufgepimt und voller gepackt als normal. Von nichts kommt nichts ;)

Die Gipfel des Tages waren:

  • Mount Miur – 4,273 m
  • S´brutal Tower – 4,242 m (der witzigste Name überhaupt)
  • Keeler Needle – 4,346 m
  • Mount Whitney – 4,421 m
  • Mount Russell – 4,296 m
  • Mount Carillon – 4,133 m

mount whitney 

Mount Rainier (USA, Washington – 4,392 m / 14,411 ft)

Washingtons höchster Berg und definitv einer DER Gletscher Klassiker in den USA. Das Dream Team hat sich nach erfolgreicher Mount Hood Besteigung hochmotiviert direkt an Rainier gewagt und wurde nicht enttäuscht. Spitzenwetter mit Spitzenaussichten – ein grandioser (aber auch sehr langer) Tag.

dcim100gopro

 

Mount Williamson (USA, Kalifornien – 4,383 m / 14,379 ft)

Starkes Team am Gipfel des Mount Williamson. Kurze 4-class Kletteraktion vor dem Gipfel und “schon” war man oben (nicht mitgerechnet den ellenlangen und nervigen Reinmarsch).

mount williamson

 

White Mountain Peak (USA, Kalifornien – 4,344.0 m / 14,252 ft)

Ein weiterer Tag in der kalifornischen Sierra Nevada um an unserer Liste der kalifornischen 14.000er (Fuss) zu arbeiten. Der White Mountain war am Ende aber gar nicht so white.

white mountain peak

 

North Pallisade (USA, Kalifornien – 4,343 m / 14,248 ft)

Was für ein krasser und emotionaler Tag. Nachdem alle Dämme brachen und wir gerade erst unmittelbar unter dem Gipfel waren wurde es aller höchste Eisenbahn mit der zurück Kletterei.

north pallisade

 

Starlight Peak (USA, Kalifornien – 4,328 m / 14.200 ft)

Fast schon ein dickes fettes Trauma dieser Tag. Von der geplanten Traverse mit insgesamt 5 Gipfeln, 3 davon noch fehlend um meine Kalifornien 14er Liste zu komplettieren, kommen wir in arge Zeitnot, nachdem wir jeweils am Thunderbolt und Starlight einfach keine geeigneten Wege hinauf finden. Der Donnerblitz sollte somit leider unser einziger Gipfel an diesem Tag bleiben und meine Liste unkomplettiert. Sowas kann ich ja leiden. Muss ich wohl eines Tages zurück kommen nach Kalifornien ;) 

starlight peak

 

Mount Shasta (USA, Kalifornien – 4,321.8 m / 14,179 ft)

Zweiter Anlauf und endlich klappt es. Nachdem es beim ersten Mal dank Whiteouts nicht wirklich voran ging am Berg schaffen es Manu und ich damt unserer Snowboards endlich hinauf und geniessen ein paar überaus geniale Züge wieder hinab ins Tal.

mount shasta

 

Mount Sill (USA, Kalifornien – 4,316 m / 14,159 ft)

Witzigerweise finde ich hierzu Null Bilder. Somit ist leider auch mein Erinnerungsvermögen daran arg beeinträchtigt (aktuell nicht vorhanden, wird aber sicher nachgereicht).

 

Mount Russell (USA, Kalifornien – 4,296 m / 14,094 ft)

Nummer 5 an diesem unglaublich intensiven Tag. Irgendwann verlieren die Gipfel leider an absoluter Begeisterung weil man einfach nur noch zurück ins Auto will. Und zum wohlverdientem Abendessen. Und Bier.
Die weiteren Gipfel waren:

  • Mount Miur – 4,273 m
  • S´brutal Tower – 4,242 m (der witzigste Name überhaupt)
  • Keeler Needle – 4,346 m
  • Mount Whitney – 4,421 m
  • Mount Russell – 4,296 m
  • Mount Carillon – 4,133 m

mount russell

 

Split Mountain (USA, Kalifornien – 4,286.6 m / 14,064 ft)

Einer meiner absolut kältesten Aufstiege, solo am geteilten Berg. Könnte damals aber auch noch am Nichtvorhandensein der passenden Ausrüstung gelegen haben. Daunenjacke, was ist das?

split mountain

 

Mount Langley (USA, Kalifornien – 4,277 m / 14,032 ft)

Als Vorbereitungs- oder Akklimatisierungshike vor dem grpssen Tag hinauf zum Whitney. Schön war es trotzdem, auch wenn die Gipfelsicht alles andere als atemberaubend war. Nämlich nicht vorhanden ;)

sony dsc

 

Mount Tyndall (USA, Kalifornien – 4,275 m / 14,025 ft)

Noch ganz fix am nächsten Tag nach der Besteigung zum Williamson angehangen – wenn man schon mal da ist. Caro und Manu waren zu diesen frühen Morgenstunden noch nicht aus ihrem wohlig warmen Schlafsäcken zu rütteln, also ging es kurz und knackig alleine hinauf.

mount tyndall

 

Mount Muir (USA, Kalifornien – 4,273 m / 14,018 ft)

Ich dachte eigentlich es wäre Nummer 1 an diesem speziellen Tag gewesen. 6 Gipfel auf einer Tour mit dem höchsten Berg der USA (ausserhalb von Alaska), dem Mount Whitney unter ihnen. Die Gipfel des Tages waren:

  1. Mount Miur – 4,273 m
  2. S´brutal Tower – 4,242 m (der witzigste Name überhaupt)
  3. Keeler Needle – 4,346 m
  4. Mount Whitney – 4,421 m
  5. Mount Russell – 4,296 m
  6. Mount Carillon – 4,133 m

mount muir

 

Middle Pallisade (USA, Kalifornien – 4,273 m / 14,018 ft)

Rein & raus. Leicht & schnell. Das war zumindestens die Idee. Dass es am Ende doch immer länger und härter wird war Alex und mir eigentlich im Vornherein schon klar.
Den witzigsten Gipfelbucheintrag gab es hier oben von Cedaer Wright und Alex Honnold auf ihrer Sufferfest Traverse, wo so einiges schief ging.

middle pallisade

 

Volcán Tajumulco (Guatemala – 4,220 m / 13,850 ft)

Der höchste Berg Zentralamerikas. Fast schon wieder an der Grenze zu Mexiko (gut sichtbar von hier, wobei es hier oben natürlich keine Grenzen gibt). Unser letzter Berg in Guatemala bevor es nach El Salvador geht.

 

Acatenango (Guatemala – 3,976 m / 13,045 ft)

Über den Wolken…ai ai ai…muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. War sie dann auch ;)
Besonders krachend bleibt definitiv Nachbar “Fuego” in Erinnerung, der es mit seinem feurigen Namen sehr sehr genau genommen hat und unglaublich faszinierend die komplette Nacht durch Lava in den Himmel geschossen hat.  

acatenango

 

Volcán de Colima (Mexiko – 3,820 m / 12,533 ft)

Ein kurzer Abstecher von Guadalajara und knapp an der 4.000er Grenze vorbei geschrammt. Dafür endlich mal weider ein schön buntes Gipfelkreuz.

nevado colíma

 

Volcán Santa María (Guatemala – 3,772 m / 12,375 ft)

Als Vorbereitung für den ganz grossen gedacht (Tajumulco). Jedoch waren wir mit unserem Timing ein wenig off (oder komplett on, je nachdem), da dieser besondere Tag allein den Erinnerungen an die Verschiedenen gewidmet war. Auch Ömchen mit ihren Pantoffeln hat sich zu früher Morgenstunde hier herauf gekämpft um ihr verkrampftes Klagelied in den Himmel zu jammern.

 

Mount Adams (USA, Washington – 3,743 m / 12,281 ft)

Der wohl läääääängste Gletscher-Aufstieg, der einfach kein Ende nehmen wollte. Caro und ich mit derben Fussschmerzen, so lange haben wir unsere tollen highend Boots nämlich noch nicht. Dann kommt man endlich oben an nur um festzustellen, dass man es nur auf den “Fake-Gipfel” geschafft hat. Noch einmal warten 40 Minuten böser Kampf bis zum eigentlich höchstem Punkt am Berg. 

sony dsc

 

Volcan Barù (Panama – 3.475 m / 11.401 ft)

Der höchste Vulkan (und Berg) Panamas mit unglaublichen Aussichten auf den Pazifischen Ozean UND das Karibische Meer zur selben Zeit! Wo hat man das schon. Wooooow.

volcan barù

 

Mount Hood (USA, Oregon – 3,429 m /11,249 ft)

Das wahrscheinlich witzigste Gipfelfoto ever. Kaum haben wir unser Fotoshooting mit deutscher Flagge (es ist ja schliesslich 4. Juli und somit amerikanischer Unabhängigkeitstag) beendet, denken sich diese 4 Jungs sie könnten es noch toppen und ziehen blank! Vereint posen wir für Berge ohne Grenzen ;)

mount hood

 

Lassen Peak (USA, Kalifornien – 3,187 m / 10,457 ft)

Caro und Alex sind in Kanada unterwegs, ich kann im heimischen Kalifornien fast gleichziehen. Kurzes Wochenende im Nationalpark mit erfolgreicher Besteigung. Top.

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Mount St. Helens (USA, Washington – 2,549 m / 8,363 ft)

Wenn man sich heute den unglaublichen Ausbruch von 1980 anschaut kann man sich überhaupt gar nicht vorstellen, was für eine unglaubliche Kraft damals gewirkt haben muss. Kann man erst recht nicht, wenn man dann sogar auf dem Gipfel steht und sich vorstellt wie viel grösser der Berg vor dem Ausbruch gewesen sein muss. Einfach unglaublich.
Unglaublich auch die Aussicht und wahrscheinlich einer der schönsten Krater überhaupt. Es stinkt auch noch schön nach Schwefel hier oben.

mount st. helens

 

Drei Zinnen (Italien – 2,999 m / 9,839 ft)

4 Tage am Fusse der wunderschönen Zinnen, ehe wir es bis ganz hinauf auf die mittlere schaffen. Mit den letzten Tricks haben wir versucht die 3.000 zu knacken, ohne Erfolg. Die 2.999 Meter bleiben bestehen ;)

drei zinnen

 

Santa Ana Volcano (El Salvador – 2,381 m / 7,812 ft)

Ein wudnerschöner Krater mit türkies blauem Kratersee. Wir versuchen einmal herum zu schlendern kommen dann aber ganz schön in die Bredullie, als sich der Kreis nicht schliesst und wir nach gut 3/4 Wegstrecke wieder umkehren müssen. Meine Idee. Ich bin es auch, der dann die Todesblicke ernten musste ;)

santa ana

 

Volcán Concepción (Nicaragua – 1,610 m / 5,280 ft) & Volcán Maderas (Nicaragua 1,394 m / 4,573 ft)

Zwei wunderschöne Zwillingsvulkane auf der Insel Ometepe, auf dem grössten See Nicaraguas, Lake Nicaragua. Beide Gipfel haben uns ein wenig ärgen wollen.

Auf Maderas merkt man vor lauter Baumbewuchs gar nicht, dass man auf dem Gipfel steht. Um so stärker merkt man allerdings das Einsetzen sintflutartiger Regengüsse, die blitzartig die schmalen Erdwege zu reissenden Matschflüssen anschwellen lassen. Rafting hinab ins Tal.

Auf Concepción kommt Caro an ihre mentalen Grenzen. “Wieso muss man sich hier dämlich hinauf kämpfen wenn man nicht einen Meter weit sehen kann?!?!” (es herrschte starker Nebel ;)
Die Belohnung am Gipfel – nicht vorhanden. Man sieht genau nichts ;)

ometepe