Highway #1

Mal wieder. Schon wieder. Negativ beleuchtet? Nein! Ein echtes Luxusproblem? Ja! Direkt vor der Haustuer halt. Vieles schon einmal gesehen. Dennoch keine Langeweile beim wiederholten Betrachten und Besuchen. Es lohnt sich halt. Dies sind noch ein paar Bilder eines Trips, der auch schon ein wenig angestaubt zu sein scheint. Dieses Mal ging es die 1 entlang des Meeres in noerdliche Richtung beginnend irgendwo an einem Strand noerdlich von LA und Endstation am Strand von Santa Cruz:
 
 
Hier fehlen doch wirklich nur noch Pam und David mit ihren roten Rettungsbojen.

 

Die Surfer wollten es bereits frueh am Morgen wissen.

 

Alte Hoehlenmalereien – auf sowas fahren die Amis ja voll ab. “Alte” Zeichnungen aus einer “alten” Zeit. Wenigstens ein kleiner Historienstrohhalm, an den sie sich klammern koennen.

 

Unweit Lake Cachuma direkt vor den Haustueren von Santa Barbara.

 

Der Sonne entgegen.

 

Sonnenuntergang an “Morro Bay” (?)

 

“Nitt Witt Ridge” – das Haus eines Muellsammlers, der diesen in ueber 50 Jahren Arbeit mit in das Design seines Hauses hat einfliessen lassen.

 

Witzig anzusehen, aber wohnen? Auf der rechten Seite des Hauses waren mehr als ein Dutzend Toilettensitze als “Dekoration” verwendet wurden.

 

Verstaendlich, den ganzen Tag frische Luft und Salzwasser macht einfach muede.

 

Herr der Löwen…Seelöwen.

 

Aufgereiht.

 

Typische Bucht am Highway 1. Ok, was heisst typisch? Eine Bucht am Meer. Nicht typisch ist das Wetter heute, meistens haben Touris einfach nur Pech im Nebel und sehen genau nuescht. Ganz und gar nicht typisch ist die schiere Masse an unglaublich schoenen Buchten innerhalb weniger Kilometer. Hinter ihnen geht es direkt ordentliche Meter nach oben.

 

Spannung steig, was da wohl gleich kommt?

 

Ui ui ui, die Erwartung steigt ins Unermessliche…gleich…ganz gleich…

 

…und ploetzlich sieht man dieses DING von Traumbucht. UNGLAUBLICH. Wenn jetzt gleich noch das Traumschiff anlegt geh ich krachen!
 
 
Big Sur ist eine wunderschoene ca. 50 Kilometer lange Gegend entlang des HW1 mit sehr geringer Besiedlung und Netzabdeckung dafuer aber um so schoeneren niedlichen Buchten und Bergen mit wunderschoenen Aussichten. Mitten drin gibt es dieses traumhafte Fleckchen Erde – oder ist das schon der Himmel? – ein letztes Hinterbleibsel aus “In einem Land vor unserer Zeit”. Die McWay Falls im Julia Pfeiffer Burns State Park sind nicht meine ersten Wasserfaelle die direkt auf den Sandstrand purzeln, das gab es auch schon einmal in Neuseeland, aber definitiv die schoensten.
 
Noch unglaublicher wird der Anblick wenn man bedenkt, dass Herr Julia Pfeiffer Burns hier tatsaechlich sein kleines Haeuschen stehen hatte. An dieses angeschlossen eine grosse Terasse, die, wie koennte es auch anders sein, genau diesem Ausblick ausgerichtet war. Fruehstueck, Mittag und Abendbrot mit dieser Aussicht. Sollte es dann doch zu einer Reizueberflutung auf dieser Seite kommen dreht man sich um 90° und geniesst den Sonnenuntergang am Pazifik. Gott sei Dank steht das Haeuschen nicht mehr, so dass wir auch nicht mehr vor Neid erblassen muessen.
 
 
DSC09815
Blick aus dem ehemaligen Kuechenfenster.
 
 
Langsam verschwindet sie.

 

Die Sonne geht, die Schoenheit bleibt.
 
 
Leider auch ein beliebter Platz fuer massig Andere um die Sonne verschwinden zu sehn.
 
 
Ein weiteres Highlight nicht weit entfernt ist die 1932 fertig gestellte Bixby Bridge, die auch heute noch mit ihren 92m zu den weitesten Beton Bogenspannweiten Bruecken (“single-span concrete bridges”, wie auch immer man das vernuenftig uebersetzen mag) gehoert. Ach ja, die am meisten fotografierte Bruecke ist sie mit dieser Kulisse natuerlich auch weit und breit.
 
Wir haben es uns hier ordentlich gemuetlich genmacht.
 
 
Rechts eine der am meisten fotografierten Touristenattraktionen entlang des HW1, links ein wunderschoen verstecktes Tal, was sich frueher wunderbar zum Anbau von bewusstseinserweiternden Gruenpflanzen geeignet haben soll ;)
 
 
Hier kann man doch mal fruehstuecken, wa?
 
 
Dieses Postkartenmotiv hat seinen Namen nicht von ungefaehr – es ist naemlich tatsaechlich ein solches auf vielen vielen (wer kennt sie noch) analogen Postkarten.
 
 
“O” kaempft sich auch den schwierigsten Bedingungen nach oben, braver alter Mann!
 
 
Und tatsaechlich hat auch hier bereits wieder jemand zugegriffen. Es gibt einfach kein unbebautes Land mehr in diesem Land. Es sei denn, man laesst das Auto stehen und muss mal ein paar Meter zu Fuss gehen…
 
 
DSC09897_pano
 
 
…und nochmal.

 

Ein lokaler Maler – er wird ja wohl wissen wo es lohnt anzuhalten.
 
 
Recht hat er!!!
 
 
Von der rauen Natur des Big Sur direkt zurueck ins quietschebunte Bonbon-Massenparadies von Santa Cruz.
 
 
Einfacher waere es gewesen, die Dinge aufzuzaehlen die NICHT verboten sind! Oh man…
 
 
Witzig anzusehen, aber wer braucht das bitte schoen?? Entweder ich bin am Strand und chill oder ich gehe in einen Vergnuegungspark.
 
 
Ueberhaupt nicht ueberfuellt hier!
 
 
Diese Tour war bereits im Maerz. Caro war zwischenzeitlich noch einmal mit einer Freundin am Big Sur (Nebel). Ich war zwischenzeitlich noch einmal mit einem Kollegen am Big Sur (Sonne). Wir waren beide zwischenzeitlich noch einmal mit Freunden am Big Sur (Nebel/Sonne). Und ich bin mir sehr sicher, dass auch das noch nicht das letzte Mal gewesen sein wird.
 
In diesem Sinne – auf wunderschoene Natur und den auch gerne mehrmaligen Besuch selbiger!!
 
 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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