Kolumbien – Medellin

medellin

 

Medellin

Medellin, die einstige Hochburg vom Pablo Escobar Kartell und somit die gefährlichste Stadt der Welt. Nur zwanzig Jahre später soll (ja soll, hier die Story wie mein Handy in dieser so “sicheren” Stadt gestohlen wurde, leider in englisch, aber recht spannend ;) sie wiederum zu einer der sichersten Städte gehören. Und man spürt es auch irgendwie. 

Hier parkten wir uns einige Tage in einem absoluten Lokal-Hostel ein. Von diesem hatten wir perfekte Bedingungen die Stadt autark erkunden zu können. Ein guter Einstand war hierbei eine geführte kostenlose Stadtführung zu Fuss (ja, ihr hört richtig, wir und geführt, aber war eh besser da Morries Bremsen beim Einreisen in die Stadt durch die steilen Strassen ordentlich zum Glühen gebracht wurden und wir auch null Plan hatten wie wo was). Nach gut 4 Stunden kannten wir dann die touristischen Ecken im Zentrum und entwendeten uns vom Reiseleiter.

 

colombia 84Botero Plaza.colombia 8523 solcher recht beleibten Statuen sind um den Plaza aufgebaut.colombia 86 colombia 87colombia 91Man beachte die kleinen unschuldigen Mädels beim Spielen mit dem grossen “Mann” ;) colombia 88 colombia 89colombia 90colombia 92 colombia 93
 

Comuna 13

Um es ein wenig spannender und authentischer zu machen war die nächste Etappe der Besuch der ehemalig berühmt berüchtigten “Comuna 13”. Eine der ärmsten aber auch wichtigsten Nachbarschaften zum Kartellkrieg, als sich die Bewohner mit den buntesten Graffities bemerkbar machten und so ihre stille Revolution ausriefen. Megaaaa interessant. 

In älteren Reiseführern ist immer noch gerne zu lesen, dass man hier unbedingt nicht alleine umherschlawendeln sollte. Wir machten uns also alleine auf den Weg genau dies zu tun. Sind ja aber auch andere Zeiten nun;) Pablo ist seit 20 Jahren nicht mehr Resident und die Stadt hat echt einiges getan (oder versucht) hier ein wenig Ordnung rein zu bringen. Eines der grössten und auch umstrittensten Projekte ist hierbei ein Rolltreppensystem für viel zu viele Millionen, dass (die Idee ist ja eigentlich nicht verkehrt) die steilen Nachbarschaften mit der eigentlichen Stadt verbinden soll. Wir haben allerdings nur Arbeiter, Serviceleute und Touristen auf den Treppen gesehen, kaum Lokale. Laut ihnen hätten die Millionen gerne anderweitig verwendet werden sollen. Wie, da hat wohl jeder selbst so seine eigenen Pläne.

 

colombia 94 Das erste Millionenprojekt, die Medelliner Teleferico, verbindet die Aussenbezirke mit dem Stadtkern.colombia 96 colombia 97 colombia 98Die Aufnahme durch das Fensterglas ist leider ein wenig verwaschen, zeigt aber dennoch die ärmlichen Bauverhältnisse hier am Hang.colombia 100 colombia 101 Die oben beschriebene Rolltreppe.colombia 103 Heute sind die ehemals blutigen und kriegerischen Revolutionsgraffittis eher durch niedliche Zukunftsausblicke ausgewechselt.colombia 105colombia 107 colombia 108 colombia 109Huiiiiii, Wettrutschen gegen die lokale Jugend. colombia 110 colombia 111Love Birds. colombia 112colombia 114 colombia 115Jorge mit seinen neuen Freunden ;) colombia 116 colombia 117 colombia 118 colombia 119
processed with moldivcolombia 121 colombia 122 colombia 123Bandeja de Paisa (Teller der Medelliner, wie man sehen kann auch ganz gut zu zweit teilbar). Hier wird scheinbar einfach alles zusammen gewurfen, was gerade verfügbar ist. Der Geschichte nach ein Frühstücksteller für die fleissigen Mienenarbeiter, der diese ordentlich für den Tag fitmachen soll – und auch tut.colombia 124Unsere Gastmama der Woche, zu erzählen hatte sie (von sich) auf jedenfall genug ;)

 

PS: Nicht die Telefonklaustory vergessen, hier gibt es sie (leider nur) auf Englisch zu lesen.

 


 

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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