Kolumbien – von Palmenriesen im Valle de Cocora zu speienden Vulkanen

valle cocora

 

Goldgräberstimmung

Kurz nach Medellin auf der Anreise zum Cocora Valley haben wir einen kurzen Abstecher den Berg hinauf zu einer Goldstadt gewagt, das Goldfieber hat uns fast schon ergriffen. Leider sah dann doch alles dreckiger und weniger glänzend aus als erwartet. Die Anwohner/Arbeiter leben wo sie auch arbeiten. Die lauten Pumpen laufen den ganzen Tag. Das dreckige Schürfwasser läuft durch Wohn- und Esszimmer. Da verzichte ich lieber auf den goldigen Glanz ;(

 

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Valle de Cocora

Das Tal war wirklich der Knaller. Oft beschrieben als die Schweiz Kolumbiens, drohnen hier kilometerhohe Türme von Palmen über saftigst grünen Wiesen umgeben von Wäldern und Bergen durchzogen von Nebel. Die in Wahrheit “nur” bis zu 60 Meter hohen Wachs-Palmen sehen dabei aus als ob sie beim nächsten Windhauch der Erdanziehung bereitwillig nachgeben würden. Tun sie aber nicht. Und so wachen sie über dem Tal und sind sich für kein dämliches Selfie der Touristen zu schade.

 

colombia 130Und täglich grüsst das Kaffeetier. colombia 129Erster Überblick über Salento.colombia 132 colombia 133 colombia 134Kurzer Hike hinauf zum Berg um einen besseren Überblick aus der Vogelperspektive zu bekommen.colombia 135Jorge und Ruben beim Überqueren der durchaus fast schon stabilen Brücke.colombia 136colombia 154colombia 137 colombia 138 colombia 139 colombia 140colombia 141colombia 144colombia 146 colombia 147 colombia 148Suchbild, irgendwo sucht der kleine Stefan seine Mama ;)colombia 149 colombia 150colombia 153colombia 155 colombia 156Sie sind schon ein bissl gross. colombia 157
 

Nationalpark Los Nevados

Der König des Parkes ist der Nevado del Ruiz (5.325m).

Geschlossen. Riesen Bummer, da wir hier den Ruiz besteigen wollten. Nachdem der unglaublich schöne Nationalpark Tayrona bereits geschlossen war (wo wir gerade noch durch den Tauchgang “hineinsneaken” konnten) und ebenso der unglaublich noch schönere Cocuy, war Los Nevados bereits der dritte Nationalpark auf unserer “müssen wir sehen” Liste, der ebenfalls geschlossen war. Leider hat man dies hier nicht vorher verkündet, so dass wir nach staubig langer Anreise plötzlich vor verschlossenen Türen standen. Zumindest bis die offizielle Besucherstunde (ein kleiner Teil war mit vorher gebuchtem Guides zugänlich, den wir natürlich nicht hatten) vergangen war, alle Touris von Dannen zogen und uns der Torwächter plötzlich eine private Tour anbot. Nehmen wir doch gerne an. Und so sprang er in unser Auto und gab uns zur besten Tageszeit, dem Sonnenuntergang, die unfassbarsten Bilder ;) Als Dankeschön bekochten wir ihn im Anschluss im Refugio, wo er sonst ganz alleine seinen Abend verbracht hätte.

 

colombia 158 colombia 159 colombia 160 colombia 161Unser privater Guide führt uns direkt in den Sonnenuntergang.colombia 162colombia 164

(Klick für Panorama)colombia 165 colombia 166Direkt vor unserer Nase bricht plötzlich er hier aus.colombia 167 colombia 168 colombia 169 colombia 170 colombia 171

 


 

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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