Kurzgeschichten aus Kuba


ACHTUNG. Bei den folgenden Anekdoten, Erlebnissen und Erfahrungen handelt es sich ausschliesslich um unsere Meinungen und Gedanken unserer 3 wöchigen Rundreise (Teil 1 und Teil 2 hier). Die Geschichten können sich stark von denen anderen Personen unterscheiden. Sollen sie ja auch. Dafür sind es persönliche Erlebnisse. Und diese sind bekanntermassen bei jedem anders. Persönlich quasi. Der eine empfindet 30 Grad warmes Wasser als karibisch und paradiesisch, für den anderen ist die heisse Plärre nicht einmal Grund genug sein schattiges Palmenplätzchen zu verlassen. Der eine empfindet es als Musik in den Ohren, für den anderen ist das Summen der Mücken ein Geschwaderangriff mit sicherem Schlafentzug.

Persönliche Erlebnisse sind genau eines, persönlich. Sie können als Orientierung oder Hinweise verwendet werden, dürfen jedoch niemals persönlich genommen werden.:) Die folgenden Kurzgeschichten erhalten ihren “leicht” negativen Grundton alleine durch die Tatsache, dass wir mit den höchsten Vorsätzen und Erwatungen nach Kuba gekommen waren. Wir waren so hoch, wir konnten eigentlich nur fallen (Ikarus lässt grüssen).

 

1. Kuba’s Währungssystem. Der Pesos, dein Freund.

Das verzwickte Währungssystem in Kuba besteht aus zwei unterschiedlichen Währungen: dem lokalen kubanischen Pesos und einem dollarähnlichen “cuban convertibal”, dem touristischen CUC (Einführung 1994), welcher 25x mehr Wert ist als der Pesos! Warum? Dies konnte uns keiner so richtig erklären (man hat´s versucht, aber irgendwie doch nicht). Hat wohl was mit Export und dem Embargo von Seiten der USA zu tun und der damit verbundenen Abwesenheit des waren US Dollars. Deswegen wurde der CUC auch sehr nah am Dollar angesiedelt (1 CUC = 1 USD, π x 👍).

Beide gleichzeitig existierenden Währungen führen allerdings gerade bei “Frischfleisch” Touristen zu unglaublich vielen Verwirrungen. Bestes Beispiel hierfür ist unser täglicher Kaffeekonsum in lokalen Kaffeeterias: 1 CUP pro Kaffee. In Touristengebieten zahlt man für den gleichen Kaffee 1 CUC (was umgerechnet 25 Kaffees in Pesos wären!). Somit war “Kaffee” von nun an unsere Umrechnungsvariable (wie der Döner in Deutschland und der Taco in Mexiko). Mit diesen beiden Währungen in der Tasche wird einem leider auch sehr schnell bewusst, dass das eigentliche Ziel scheinbar nur sein kann, dem Touristen den dollarähnlichen CUC aus der Tasche zu ziehen anstelle des schwachen Pesos.

Der CUC, von vielen auch einfach nur noch Touristenwährung genannt, ist überall in touristischen Gebieten zu finden und zu verwenden (wie beispielsweise für öffentliche Verkehrssysteme, Taxis, Casa Particulares, Restaurants, Guides, etc). Da wir zuvor diverse Blogs über Kuba gelesen hatten wussten wir allerdings, dass der lokale Pesos besonders gut geeignet ist für Markteinkäufe (Obst, Gemüse) sowie für die lokalen Kaffeeterias, quasi lokaler stuff ähnlich wie in Mexiko.

Kuba kann entsprechend super günstig sein (im Sinne von Pesos) und gilt nicht umsonst als das billigste Land ganz Zentral Americas. Im Sinne vom CUC jedoch könnte sich das supergünstige Urlaubsspektakel auch schnell zum teuren Alptraum entpuppen. 

 

cuc vs cup

 

 

2. “Keine Pesos für Touristen!”          

…kommend von der offiziellen “Informations Tante” am Flughafen. Direkt nach der Landung stellt sie die erste Anlaufstelle ALLER Touristen überhaupt dar und dann DIESE Falsch-Aussage! Doch vorbereitet wie wir waren wussten wir was wirklich Sache war. Die Touri-Abzocke auf Hochtour!!!! Es galt also Touristen den Zugang zum CUP zu erschweren (oder erst gar nicht zu ermöglichen) um den CUC im Inland zu stärken (siehe Punkt 1).

Zweite Fehleinformation von der selben Info-Tante: “Es gibt keinen öffentlichen Bus vom Airport nach Havanna”. Gerne verweist Sie einen aber an ihren besten Taxifreund (besonderer Tarif nur für dich “mi amigo”). Danke, aber nein danke! Denn durch Recherchen zuvor wussten wir auch hier (man waren wir gut vorbereitet), dass es sehr wohl einen Bus gibt, wenn auch 2 Kilometer ausserhalb vom Airport (kann man da noch von Direktanschluss reden?).

Des Weiteren konnten wir angeblich auch bei unserer Abreise aus Kuba unsere Pesos nicht zurück umtauschen. Wieder eine brutale Falschaussage, war die Wechsel-Tante (muss wohl eine enge Verwandte der Info-Tante gewesen sein) nur zu faul, denn ihre 10 Meter entfernte Kollegin konnte dies plötzlich doch. 

 

3. (K)ein Preis für Jedermann!

Neben der “Attraktivität des CUC” kommt noch das berühmte Spiel “Wer hat den längeren Atem” im Sinne von “Handel dich dumm und dämlich” hinzu. Dass es in westlichen Gesellschaften feste Preise für jedermann gibt, können die Kubaner kaum glauben. 1 Preis für JEDEN???? Sowas gibt es? Selbst für die Locals gibt es untereinander unterschiedliche Preise. Und bei Touristen sowieso. Handeln ist DAS Zauberwort. Kein Muss versteht sich, gibt man sich mit den Preisen zufrieden.

Doch schnell lernt man aus Erfahrungen und wird selbst gewitzter was das Handel-Spiel anbelangt. Von Gemüseverkäufern hin zu den “Taxi-Taxi-Angeboten” wurde es ein reines Amüsier-Spiel für uns zu sehen, wie weit wir gehen können trotz unserer einfachen Spanisch Sprachkenntnissen und unseren neu erlernten Überzeugungskünsten beim Handeln. Und siehe da, es klappt! Man muss nur mitmachen und sich nicht “die Butter vom Brot nehmen lassen”. Zudem braucht man einen laaaangen Atem und muss sich im Hinterkopf behalten auch verlieren zu können (passierte auch, aber nur einmal hihih!).

Bis zu einem gewissen Punk ist dieses Spiel unglaublich witzig. Doch irgendwann fängt es an einen auch schnell zu ermüden. Und irgendwie nimmt es die positiven Seiten des Lebens. Sich stets behaupten zu müssen um nicht verarscht zu werden macht müde. Und traurig. Vor allem, wenn man eben doch aufgrund des politischen Systems etwas gänzlich anderes erwartet hat – was das Thema Teilen und soziales Miteinander anbelangt. Handeln ist das A und O. Eine kulturelle Sache wie in anderen Ländern auch ganz normal angesehn.

Doch sobald es nicht mehr rein um das Handeln geht, sondern man leider als “Westlicher” das Gefühl des wandelnden Dollarscheines auf Beinen bekommt, wirkt es irgendwie nur noch geldorientierter als man es eigentlich erwartet hatte. Wenn auch die Armut viele Menschen erfasst hat, so ist doch die Art und Weise, wie mit den einfliegenden Geldern der Touristen umgegangen wird, manchmal traurig. Auf der anderen Seite jedoch auch sehr nachvollziehbar. In einem solch extrem armen Land einfach alles nutzen zu wollen, was irgendwie Geld einbringt, ist verständlich. Und wenn der Tourismus so boomt und jeder ein Stück vom Kuchen haben möchte, geht es eben viel um das “Friss- oder Stirb-Prinzip”.

 

4. Kubanische Schere

Ist man Teil des Spiels, klingelt der eigene Geldbeutel, ist man es nicht, so sieht man die Armut den Kubanern leider auf den “Leib geschrieben” (im wahrsten Sinne). Super dünn, abgemargert, mit alten zerfetzten Klamotten bestückt leben sie in ärmsten Verhältnissen in Bruchbauten oder Planen-Palmwedelhüttchen. Dagegen die Kubaner welche auf das Pferd der kapitalistischen Bewegung aufgestiegen sind und nun im Galopp mitreiten und mitstreiten und dabei immer mehr Abstand zu ihren eigenen Landsleuten gewinnen. 

Während ein “einfacher Kubaner” an die 30 CUC im Monat verdient (Durchschnitt) erhält ein Casa Particulares Anbieter dies alleine durch eine einzige Übernachtung. Kommen noch Frühstück und Abendessen hinzu (gerne auch für mehrere Personen) kommen so schnell 100 CUC zusammen. Für eine Nacht. Dieser gewaltige Unterschied lässt die Schere zwischen Arm und Reich in einem “kommunistischen Land” leider immer grösser werden und vergiftet quasi den eigentlichen Grundgedanken des ganzen Systems.

Die sozialen Unterschiede entwickeln sich immer mehr in eine 2-Klassengesellschaft. Und das noch mit bestehendem Embargo! Man darf gespannt sein was auf sich warten lässt, wird das Embargo erst einmal aufgehoben und Ströme von amerikanischen Touristen (jetzt auch offiziell) und Grosskonzernen eintreffen. Wahrscheinlich werden sich im Schnelldurchgang weitere Cancuns entwicklen (welches ebenfalls null mit dem wirklichen mexikanischen Leben und ihrer Kultur zu tun hat). Sehr sehr schade wäre das (oder ist es schon)!!!! Und die gute alte Tuk-Cola hätte plötzlich starke Konkurrenz des Weihnachtsmannerfinders.

 

5. Money money money, must be funny…

CUC, CUC, CUC oder eben Geld, Geld, Geld. Doch um objektiv und fair gegenüber Land und Leuten zu bleiben muss man immer wieder sagen, dies sind nur UNSERE Erfahrungen, welche im Grossen und Ganzen durch 2 wichtige Punkte bestimmt wurden: 

Der Hauptpunkt ist unsere fehlende Sprachkenntnis und der Mangel sich mit Locals unterhalten zu können, um ein wahres Bild von der Kultur und dem “kubanischen Leben” bekommen zu können! Sprache ist und bleibt eben Tor zu allem Verständnis. Und reist man in ein anders sprechendes Land liegt die Verantwortung definitiv in der des “Besuchers”, sich in dem Land verständigen zu können. Somit war es am Ende eben eher uns als den Kubanern zuzuschreiben, was für Erlebnisse wir gemacht haben. 

Ein weiterer Punkt war zudem, dass wir nicht, wie viele andere Touristen, gewollt waren viel Geld zu lassen (was für eine Überraschung bei unserem Reisestil). Auch wenn hier wirklich ALLES Geld kostet, reden wir dennoch immer nur von super wenig Geld für westliche Verhältnisse. Da wir aber eben so low-budget wie möglich reisen wollen und müssen, um den Trip so lang wie möglich ausleben zu können, gingen viele Situationen auch gegen unsere Moral und Prinzipien als gegen den Betrag an sich.

Zum Beispiel das Ankommen in Casa Particulares. Die nette Dame fragt nach einer langen Anreise nach einem Begrüssungstrink oder Kaffee und gerne nimmt man diesen natürlich auch an. Was jedoch bis dato nicht kommuniziert wurde und erst am Ende auf der Rechnung herauskommt, dass man auch für diese kleine Nettigkeit bereits zahlen muss. Oder das erfrischende Wasser im Kühlschrank (von dem Verzehr von Leitungswasser wird dringend abgeraten) ohne Hinweis auf Preise. Anfangs wird eben vieles als selbstverständlich offeriert, wobei man die Nettigkeit niemals mit Geld in Verbindung bringen würde. Doch am Ende muss man auch diese zahlen.

Das geschieht immer und immer wieder, und schon neigt man dazu paranoid zu werden. Es bringt einem selbst in eine sehr unangenehme Situation, permanent hinterfragen zu müssen was wieviel kostet nur um sein Budget im Blick zu haben. Und genau DAS überschattete leider viele unsere Erlebnisse. Immer wieder das permanente Katz-und Maus-Spiel. Handeln und versuchen nicht verarscht zu werden. Und, wenn man eben immer wieder in solche Situationen gerät, hinterlässt das eben Spuren. Leider auch in solch einem wunderschönen Land mit so wunderbaren Menschen, die wiederum nicht mit diesen “Touristen-Abzocke-Bild” in Verbindung gebracht werden dürfen! Man spürt oft, dass dies nicht das wahre Kuba ist wie man es hätte erleben wollen. Und so möchte man dem Land gerne eine weitere Chance geben, wenn man der Sprache erst einmal mächtig ist. 

Um es ein wenig verständlicher für euch zu machen, hier ein paar Beispiele für CUC, CUC, CUC: 

  • Fahrten mit den lokalen Collectivos, wobei erst alle Locals und anschliessend wir platziert wurden, dann aber doch wieder die Locals aus dem Auto geschmissen wurden und wir quasi eine “Exklusivfahrt” erhalten sollten. Juhuu. Als dann aber während der Fahrt schnell klar wurde, dass wir nur 10 CUP hatten (was auch so abgemacht wurde vor Fahrtbeginn), der Fahrer und sein treuer Gefährte aber plötzlich ganz gerne 10 CUC haben wollten, mussten wir umgehen das Fahrzeug verlassen und waren im Nirgendwo gestrandet. Endlich mal wieder laufen:)

  • Während Nana und ich ein bisschen Schwesternzeit ausleben wollten, wurde Herr Messing von einer Kubanerin heiss angeflirtet (wer kann es der Dame verübeln :) Hochinteressiert fragte sie ihn zu Themen wie Herkunft, Urlaubszielen, Gefallen an Kuba, Freundin und vielen anderen Dingen aus bis sie plötzlich einen Dollar für eine Pizza gespendet haben wollte. Als er mehrfach auf den Bettel-Dollar nicht eingehen wollte (“Hey, eine Pizza kostet sogar für Touristen nur 5 Pesos!”) drehte sie ihm plötzlich eiskalt ihre Schulter zu und verlässt den Ort ihrer Niederlage ohne einen weiteren Blick zurück zu werfen. Ein “Hasta Luego” ist dabei natürlich auch nicht gefallen. Ganz schön enttäuscht war der Kleine, als er merkte es ging ihr nur ums Geld :) Und noch mehr entäuscht als wir hinterher im Lonely Planet lasen, dass das DIE Masche schlechthin sei:)

  • Einige male wurde unser “Kuba – Viva la Musica” Bild ein wenig zerstört durch ein plötzliches Verstummen von eben noch schönstens spielenden Strassenmusikanten. Klimberte nicht sofort der Spenden-Hut von vorbeilaufenden Touristen war sofort wieder Ruhe im Schacht (gemäss der Jukebox, die ohne Geldnachwurf auch nicht unendlich weiter trällert). Sehr selten nur sahen wir waschechte, aus reiner Leidenschaft getriebe Kubaner in den Strassenecken spielen. Manchmal hörten wir sie ihre Instrumente spielen, dann aber nur versteckt hinter Türen und Toren.

  • Pina Coladas am Strassenrand (mitten im Zentrum). Für uns sollten sie 2 CUC pro Glass kosten (verglichen mit europäischen Grossstädten ein absolutes Schnäppchen). Die lokale Dame nach uns zahlte aber nur noch 20 Pesos. Also geben wir dem Stinkermatzen auch nur 20 Pesos und bekommen plötzlich ohne mit der Wimper zu zucken ebenfalls unser Getränk zum anständigen Preis. Wie gesagt, auch 2 CUC wären für einen alkoholischen Cocktail ein durchaus guter Preis gewesen. Aber wie war das noch einmal mit dem lieben Prinzip?

  • Schinkenbrötchen beim Strassenverkäufer: 2 CUC pro Brötchen. Wir haben allerdings nur 1 CUC, er akzeptiert und wir fühlen uns wie die Handelkönige. Allerdings nur so lange, bis der nächste Kunde nach uns an der Reihe ist und nur 10 Pesos für dasselbe Brötchen bezahlt (also noch einmal mehr als die Hälfte weniger als bei uns – und wir hatten schon krass runter gehandelt, dachten wir). Bei der nächsten Runde legen wir also auch ganz wissend und triumphierend nur 10 Pesos auf die Theke und siehe da, wir bekommen das selbe Schinkenbrötchen wie zuvor.

  • Besuch in der Cervezaria. Nach dem obligatorischen 5 Pesos Eintritt gelangen wir in die Heiligtümer des Biergartens und können für 10 Pesos pro 0.5 Liter Bier bestellen. An unserem Tisch landen allerdings nur kleine Gläser der Größe 0.3 Liter. “Herr Ober, öhm, aber die Anderen…”. Sie haben wohl keine anderen Gläser mehr. “Äh ja, ok.” Aber billiger hat er sie deshalb auch nicht angeboten. Als sie für die zweite Runde Bier wieder dasselbe Spiel spielen wollten gibt es die nächste Beschwerde und zwei Locals, die gerade den Biergarten verlassen wollten, geben uns deren 0.5 Liter Gläser. Darauf beschwert sich plötzlich der Wirt bei den beiden Locals wie sie uns denn ihre Gläser geben könnten. Er hätte es wohl voll im Griff gehabt. Bla bla bla, lange Rede kurzer Sinn, wir hassen es direkt ins Gesicht verarscht zu werden. Unsere Nachbardame bekommt das ganze Geschehen mit und erhebt ständig ihren Mittelfinger in Richtung Wirt, wie scheisse doch sein Verhalten uns gegenüber sei. Wir quatschen und trinken den Abend anschliessend mit ihr zusammen :)

 

kuba kurzgeschichten 7Leider viel zu selten gesehen – kubanische Strassenmusiker.kuba kurzgeschichten 1

 

6. Jinetero.

“Ey my fränd, my fränd”. So starten die meisten Anreden. Jineteros sind dem Dollar-Tourismus unterlegene Sklaven. Kaum erblickt er ein nicht-Kubaner-Gesicht ist man im Beuteschema gefangen. Mit Small-Talks und netten interessierten Fragen einem gegenüber fühlt man sich schnell wohl und ist ihm somit bereits in die Falle gegangen. Jineteros sind die netten kleinen Helfer eines jeden Touristen, jedoch mit versteckten Dollarscheinen in den Augen. Sie beantworten einem jede Frage, haben einen Best-Friend als Taxifahrer, kennen Casa-Betreiber und was man nicht alles gebrauchen könnte. Gerade in Havanna ist es ein leichtes Spiel für sie, da die meisten Touristen nach der Landung noch völlig unerfahren und planlos umher irren. Jineteros sind quasi die Kommissionsanhänger überhaupt. Sie bringen Touristen zum nächst besten Restaurant und schon sitzen sie mit am Tisch und bekommen entweder ein gesamtes Essen bezahlt oder eben Bargeld auf die Hand.

Oder es passiert noch witziger wie bei uns: ein alter Opa läuft uns einfach ins Restaurant hinterher und möchte “seine” Kommission vom Restaurantbertreiber erhalten (für seine unglaublich harte Arbeit uns hinein zu folgen). Bis wir plötzlich entscheiden doch nicht hier Essen zu wollen und wieder umdrehen und er somit auch leer ausgeht :) Was man bis dato nicht wirklich ahnt, dass er natürlich mit dem Restaurant zusammen arbeitet und der Tourist am Ende einfach 10-25% “versteckte Kommission” zahlen darf. Uns ist es zum Glück nicht passiert, aber auch wiederum nur der Tatsache geschuldet, dass wir vorher ein wenig Recherche betrieben hatten.

In eine ähnliche Falle getappt sind wir dennoch in Havanna. Inmitten unseres Stadtbummels suchten wir eine Panaderia (Bäckerei). Wir fragten also einen älteren Kubaner und seine Neffin, welche total lieb und interessiert wirkten. Vorallem ich war leider dem Zauber naiverweise unterlegen und übte meine Spanischkenntnisse im vollen Umfang aus :) Mein gesamtes Repatoire holte ich raus und fühlte mich fast schon gut.

Als wir herumgeführt wurden und beide sich schon verabschiedet hatten, wollte ich noch weiter quatschen und alles zum Rumba-Festival in Havanna erfahren. Sie entschieden sich uns persönlich dahin zu bringen. Zwar hatte ich die Stories im Kopf, doch bei den beiden “Süssen” hatte ich die Anzeichen komplett über Bord geworfen. Ende der bisher romantischen Story war, dass wir ihnen eine CD mit “traditioneller kubanische Tanzmusik” abkaufen und noch dazu einen Mojito bestellen sollten. Aus den bis dato für mich super schönen intimen Gesprächen mit Kubanern wurde eine 1A Tourifalle, in welche ich im Gutglauben und trotz Wissens hineingestolpert bin.

Zum Mojito sagten wir “nein, tut uns Leid!” und genau in diesem Moment wandelte sich das Blatt. Der süsse alte Opa mit seiner charmanten Neffin wurde auf einmal bitterböse laut und bestand auf seinen Mojito. Keine Frage. Kein Überreden. Ein reines böses Fordern ohne Widerrede! Das entsetzte vor allem mich (ja welch eine Überraschung, dass Nana und Stefan es schon haben kommen sehen), muss ich gestehen. Ich glaube, dass dies auch gleichzeitig ein Schlüsselmoment war, der von da an die Reise in ein anderes Licht stellte. Und somit waren wir ein wenig gebrandmarkt für kommende und ähnliche Situationen. 

 

kuba kurzgeschichten 17Eben noch die Freundlichkeit in Person, später der personalisierte Gollum als sie plötzlich realisierte, dass wir ihr und ihrem Opa keinen Cocktail spendieren wollten.

 

7. Zeitreise

Viele Dinge in Kuba fühlen sich an wie eine kleine Zeitreise. Allein die klitzekleinen Läden erinnerten uns so sehr an das Konsumangebot (sprich “Konnsumm”, nicht “Konsuhm”) von früher (mit dem einzigen Unterschied wohl, dass es in Kuba ein Überangebot an Bananen gibt ;)

Alles was man besorgen will muss man in separaten Läden besorgen. Kleinste Geschäfte hier und da. Eigentlich auch keine wirklichen Geschäfte, eher Hinterhöfe oder Fenster in den eigenen Wohnbereich (auch “whole in the wall” genannt). Mit Blick in die Stube öffnen viele Kubaner einfach ihr “Haus” und verkaufen was auch immer sie anzubieten haben, direkt an den Gittern vorbei. So hat Hauseingang A Wasserhähne im Angebot während sein Nachbar bei Hauseingang B nur Plasterohre verkauft. Hauseingang C bietet Küken und Eier während D nur Tuk-Cola anzubieten hat.

Auch waschechte Handarbeit spielt noch eine grosse zentrale Rolle wenn es um Sachen wie Schuhwerk, Nähen, Zusammenbasteln von Autoteilen etc. geht. Alles wieder herrichten anstelle neu anzuschaffen! So schön zu beobachten. Und witzig, wenn man selber in einer Gesellschaft lebt, die sich einst mit “selbst-alles-wieder-in-Schuss-bringen” zur “wegschmeissen-und-lieber-alles-neu-Einkaufen”  und jetzt doch wieder zu den alten Werten hinbewegt, diesmal aber unter den Synonym “Upcycling” (so schön, die neue deutsche Sprache).  Egal wie, die Einstellung an sich alles wieder und immer wieder zu verwenden ist Top!

Re-using und recycle for Life!

 

kuba kurzgeschichten 8Maggie- und Eierkonsum.kuba kurzgeschichten 9Maximal 3 Artikel im Angebot. Viel Ladenfläche als Leerraum.kuba kurzgeschichten 19kuba kurzgeschichten 4Hier gibt es Bier. Allerdings nur wenn man seine alten Bierflaschen wieder mitbringt. Hat man diese nicht zur Hand hilft jedoch auch die gute alte “Nalgene” Flasche weiter.kuba kurzgeschichten 136 Gemüsesorten, sonst nichts.kuba kurzgeschichten 15Ein “whole in the wall” Laden mit genau 9 Eiern, Wasser und einem Schuh im Angebot.

 

8. Warme Menschlichkeit

Im Gegensatz zu vorherigen CUC Kurzgeschichten gibt es allerdings auch einige Zaubermomente zu vermelden, welche uns das wahre kubanische Leben vor Augen hielt. Eines Abends liefen wir völlig ausgehungert durch die Strassen ausserhalb von Trinidad und suchten vergeblich eine Kaffeeteria. Leider waren alle “Pesos Geschäfte” bereits geschlossen um die Umsätze in den CUC Restaurants voran zu treiben. Bis wir plötzlich auf eine Dame stiessen, die überraschenderweise Deutsch sprechen konnte. Ohne langes hin und her brachte sie uns zu ihrer Freundin, welche uns mitten in der Nacht in ihrer Stube einlud, sich mit uns unterhielt, ihre Kinder mit uns spielten und uns im Anschluss das beste Käsebrot von ganz Kuba servierten.

Bewegendster Moment war, als wir unser Geld zücken wollten, die Dame des Hauses dies aber vehement verneinte. Sie wolle es einfach nicht! Es sei ein Geschenk! Völlig irritiert und verwirrt versuchen wir uns zu erklären, dass das Essen doch so gut war und wir ihr so gerne das Geld geben wollen. Wir legen es auf den Tisch und wollen weitergehen. Doch sie nimmt es und gibt es uns zurück. Sie besteht darauf, dass wir dies als Einladung sehen sollten. Völlig gerührt und überrascht gehen wir kopfschüttelnd und zu Tränen gerührt in die Nacht hinaus und “verdauen” diesen herzlichen Moment. 

Ein weiteres krasses Erlebnis war unsere offensive Anti-Food-Waste Aktion (damals in NZ gestartet und noch immer aktiv), als wir in einer Kaffeeteria waren und die Gäste ihre Teller dreiviertel gefüllt zurück liessen. So etwas kann ich aus Prinzip weder verstehen noch akzeptieren. Mit allen Spanischkenntnissen die wir hatten verstand die gute Dame unsere Anfrage ob wir nicht den Rest des Essen haben könnten bevor es im Müll landen würde (danebene hatten wir Kaffee schon bestellt). Super verständnisvoll doch ein wenig irritiert reichte die Dame uns den Teller hinüber und zur völligen Überraschung, kam sie sogar aus der Küche mit einem weiteren voll gepackten Teller voller “Reste”. Ohne uns auch nur einen einzigen Pesos in Rechnung zu stellen schenkte sie uns das grösste Lächeln und war auch nicht bereit unser Geld für den zweiten Teller anzunehmen. 

 

9. Vielfalt im Essen. Nicht auf Kuba.  

An jeder Ecke in Kuba findet man die kubanische Art eines Kiosk vor: Kaffeeterias! Ihr Angebot ist an unschlagbaren Preisen von 1-5 Pesos nicht zu übertreffen. Ihr Angebot an Vielfalt jedoch schon: Pizza mit Käse, Brot mit Käse, Brot mit Ei, Kaffee und Säfte aus Tamarinde, Papaya, Guave und Zuckerrohr. Ernährt man sich wie wir und die Locals wird nach 2 Wochen das Überangebot an Pizza und Brot schnell zur Last (im wahrsten Sinne des Wortes – zur Last der Hüfte nämlich). Als Ausgleich gab es dann Abends schon eher Reis mit Bohnen (Congri) oder eben mal die Frische Vitaminpower an Mangos, Ananas und Bananen. 

Super billig ernähren auf Kuba geht definitiv, wenn man auf Nicht-Vielfalt steht. Und Kalorien!

 

kuba kurzgeschichten 5kuba kurzgeschichten 3Eine “pizza con queso” für umgerechnet 20 Cent.kuba kurzgeschichten 2Käsepizza immer und überall für jedermann.

 

10. Die 2 Menükarten 

Dass Unterschiede zwischen Locals und Touristen gemacht wird ist völlig normal und vor allem in einem Land wie Kuba auch notwendig (wird ja auch ganz offen und ehrlich so kommuniziert!). Und das macht auch so viel Sinn in unseren Augen, bedenkt man das Einkommen der Touristen im Vergleich zu den wahren Kubanern. So zahlen beispielsweise Locals in Museen nur einen 25stel gegenüber den Touristen (Museo de la Revolucion: 8 CUP Locals, 8 CUC Touristen).

Auch bei nationalen Flügen ist dies der Fall. Bei lokalen Bussen liegt es wiederum völlig im Ermessen des Busfahrers Nicht-Locals mitzuführen. Denn für Touristen sind eben die bequemen und klimatisierten Fernbusse (zum Beispiel Viazul) bzw. Collectivos vorgesehen, die dem Land eben einiges mehr an CUC einbringen, als Teil im “Schweinetransportertruck” zu sein und anstelle von 25 CUC nur 40 Pesos zahlen zu müssen. DAS macht Sinn. Und wenn man sich gut stellt mit den Locals, darf man auch mitfahren:)

So kann es dann aber auch vorkommen, dass es in lokalen Restaurants (nicht die verstaatlichten für die Touristen gebauten Paladares, sondern die wirklichen lokalen Restaurants) zwei oder gar drei unterschiedliche Menükarten gibt. Unterschiedlich nicht im Sinne vom Angebot, sondern im Sinne vom Preis:

  1. ein Menü für Touristen (mit CUC Aufschlag)
  2. ein Menü für die lokalen Kubaner (ohne Aufschlag)

So hatten wir von einem spanischen Pärchen erfahren, die ebenfalls super low budget unterwegs waren (per Segelboot!!!! super stark), dass beide unterschiedliche Preise zum Menü erhalten hatten. SIE hätte für Reis mit Bohnen 2.50 CUC zahlen müssen. ER nur noch 1.50 CUC. Wir allerdings wieder 4 CUC.

Zum Verständnis, normalerweise kostet ein Teller Reis mit Bohnen 20-25 Pesos (nicht einmal 1 CUC). Auch wieder so ein Beispiel, was einem nach mehrmaligen Situationen nur noch nervt, jedoch auch irgendwie wieder nachvollziehbar ist.

 

kuba kurzgeschichten 10Lokaler Schweinetransporter oder Chicken-Bus.kuba kurzgeschichten 11Ab 3 Stunden wird die Fahrt im Schweinetransporter zur Schweinequal.kuba kurzgeschichten 14Hier weiss doch man ganz klar wann welcher Bus abfährt.

 

11. Kuba von seiner wilden Seite entdecken! NICHT!      

Mit Zelt und dazugehörigen Equipment im Gepäck sollte Kuba entdeckt werden! Die böse Realität schlug uns jedoch gleich am ersten Tag ins Gesicht. Trampen auf Kuba klappt ungefähr so gut wie per Anhalter durch die Galaxis zu reisen. Nämlich gar nicht bzw. nur sehr schwer. Warum? Angeblich ist es für private Kubaner (also keine lizensierte Taxifahrer/Busfaher) vom Staat untersagt/verboten Touristen kostenlos mitzunehmen. Denn dafür gibt es ja verstaatlichte Taxis

Sollte ein Privatauto mit Touristen im Gepäck (oder Kofferraum) angehalten werden, müssen diese sofort das Auto verlassen und sehen wie sie ihre Weiterreise fortsetzt. Die Alternative, einen Mietwagen zu dritt zu nehmen, ging ja leider auch in die Hose. Da Kuba einen grossen Mangel an Mietwagen verzeichnet buchen Touristen auf Hinweis ihrer Reisebüros ihre Mietwagen schon laaaange im Voraus. Leider hat uns unser Reisebüro haben uns unsere Recherchen dieses mal komplett im Stich gelassen. Somit war individuelles bewegen und entdecken ungeahnter und versteckter Spots komplett zu Nichte gemacht worden. Es gibt zwar die sogenannten Campesitos auf Kuba, diese befinden sich jedoch komplett im Nirgendwo ausserhalb der Städte. Ohne Auto, keine Chance. Und so platzte ganz schnell die kleine wilde “Camping-Abenteuerblase” und unser Zelt- und Co Ausrüstung durften nicht einmal das Tageslicht erblicken.

Dann eben umswitchen im Kopf und auf ein neues “Abenteuer” einstellen. Das können wir ja ganz gut. Interessanterweise durfte daher nun der bisher bequemste und gediegenste Urlaub auf sich warten. Von einer Casa Particulares, den sogenannten Bed & Breakfast auf Kuba, zur nächsten. Und wir dachten schon wir wurden in Morrie bequem. Eine Dusche für jeden Tag. Klingt normal, ist es aber ganz und gar nicht. Für uns. Mal nicht nachdenken zu müssen wann das nächste Mal die Chance besteht, sich von den zentimeterlangen Beinhaaren zu trennen kann man definitiv als “Luxus” definieren.

 

kuba kurzgeschichten 12Willkommen zur Tea-Party.

 

12. Die Casa-Taxi-Mafia

Kennst du einen, kennst du alle.

Viele Blogs empfehlen, dass man für die erste Übernachtung auf Kuba eine fest Reservierung benötigt. Danach liefe wohl alles von alleine. Der Casa Besitzer hat einen Freund, der Taxifaher ist. Der Taxifahrer hat einen Freund, der Casa Besitzer ist. Der Casa Besitzer hat einen Freund… und so weiter und so weiter.

Klingt ganz easy, sich ohne grosse Mühen von Stadt zu Stadt und von Casa zu Casa zu bewegen. Ist es auch! Jedoch wird es nicht umsonst als Mafia bezeichnet. Mit jeder weiteren “Zwischenperson” erhöht sich der Preis für die Touristen. Die gute “Empfehlung” vom netten Casa Besitzer kostet nämlich. Auch hier ist “Kommission” das Zauberwort. Und ist man wieder einmal am Verhandeln hilft ab diesem Zeitunkt auch der Casa-Freund nicht mehr. Warum sollte er auch, ist er doch der wahre Freund vom Taxifahrer. Und es geht ja schliesslich auch um seine Kommission.

PreisTourist = Preisnormal + Kommissioneins + Kommissionzwei + ?

 

13. Kubaner lieben Eiscreme

Und wir auch. Und die Eiscreme liebt die Einfachheit. Kubas billigste und bekannteste Eisfabrik namens Coppellia liefert einem nach stundenlangem Anstehen eine “Eisvielfalt”, die sich meist auf nur 2 Eissorten beschränkt, diese jedoch sooooo unfassbar günstig ist, dass es einem den Eismagen zum Himmel schlagen lässt. Gibt es dann noch Schoki für das Schokoschleckermäulchen Messing, gibt es kein Halten mehr. 17 Kugeln für 0.44 CUC!

 

kuba kurzgeschichten 6Und ja….sie sehen aus wie eine…) 

 

14. Kuba im Polarexpress

Nachdem wir wie beschrieben ohne Glück auf einen Mietwagen unsere Reise neu planen mussten, entschieden wir uns spontan für eine Übernachtfahrt mit dem Collectivo von Havanna nach Santiago de Cuba. Hierbei kamen uns wieder unsere neuen “Verhandlungskünste” gelegen, als der Preis um 40% fiel.

Besonders interessant war jedoch, wie der Fahrer in nur 10 Stunden auf suboptimalen Terrain inmitten dunkelster Nacht 800 Kilometer wie nichts verballerte. Und das im Polarexpress! Mit der Klimaanlage auf Polarstellung und nur einer Pullerpause von 3 Minuten (und das mit 2 Mädels im Auto!) ging es per Wimpernschlag nach Santiago (quer über die gesamte Insel). Keine Ahnung WAS für “Zusatzstoffe” in seinem Kaugummie enthalten waren, jedoch war uns solch ein aggressives SPEED-Kauen bis dato unbekannt. #Speedygumzales

 

15. Noch ein paar Anekdoten am Rande

  • Eine Tischdecke wurde im Restaurant mit Kehrschaufel und Besen “geputzt”.

  • Vegetarische Suppe bedeutet nicht nur mit Hühnerbrühe gekocht (für den Geschmack versteht sich) sondern auch mit Knochen UND Knorpel serviert! Hauptsache kein Fleisch ist drin!

  • Salat bedeutet geschnittene Tomaten und Gurken. Nichts weiter! Schmecken lassen.

  • Kubaner warten gerne. IMMER. Und Überall. Und das ist auch gut so! Bitte copy/paste für Deutschland – tranquillo!

  • Kubaner sitzen gerne vor ihren Häussern. Den ganzen Tag. Und Nacht! Macht aber auch Sinn bei den Temperaturen und deren “mi casa es su casa” Prinzip.

  • Unkraut mit der Hand picken ist für Kinder. In Kuba ist das Allzweckmittel die Machete. Wahrscheinlich sogar als Zahnseideersatz verwendbar, denn die gibt es auf Kuba nicht.

  • Medizin ist komplett verstaatlicht. 0.70 CUC für ein Antibiotikum. TOP! Könnte sich Deutschland auch hier ein Beispiel nehmen. Kein Pharmazie-Lobbyismus mehr (nicht, dass es gerade ein brand aktuelles Thema wäre ;)

  • Angeblich erhalten Kubaner für den Mord an einem Menschen eine Gefängnisstrafe von 7 Jahren. Bei Tötung einer Kuh sind es jedoch 15 Jahre! Es leben die glücklichen Tiere!

  • Cocorucho ist der neue Nachtisch-Hit. In Orangen- oder Guavensaft eingelegte Kokosraspeln mit Honig. Der Wahnsinn!

  • Internet ist auch in Cuba angekommen. Unschwer zu erkennen an den Massen an Kubanern, welche sich am Haupplatz tümmeln. Öffentliche Telefonkästen sind immer noch und überall zu superbilligen Preisen nutztbar.

 

kuba kurzgeschichten 18Apotheke mit Regalen voller subventionierter Medizin.kuba kurzgeschichten 16

 


 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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