Nebel, Schnee und Eis – und andere Zustaende

26. Dezember, 2. Weihnachtsfeiertag.
 
Die meisten Deutschen liegen noch mit Verdauungsproblemen im siebten Gaensehimmel oder spielen mit ihren neuen Spielzeugen. Wir nicht! Heute geht es “Ab in den Sueden, der Sonne hinterher, eyo was gehtn, der Sonne hinterher”. Und hoffentlich auch dem Schnee. Aber da muss man sich bei den Tiroler Bergen und Dolomiten eigentlich weniger Gedanken machen. Das Norther Lite Konzert hing mir noch etwas hinter den Augenlidern, so dass ich diese eigentlich, und gerade rechtzeitig, erst wieder mit dem Erreichen der Alpen oeffnete. Noch ein bisschen weiter und unser verschneiter Zielort Kartitsch war erreicht. Ein nettes Bauernhaus war fuer die naechsten 8 Naechte unsere Herberge. Inklusive altem, sich um ALLES kuemmerndem netten Oemchen. Von hier waren es nur Steinwuerfe zu den grossen Skigebieten der Region. So standen 3 Tage Sillian, 1x Obertilliach, 1 Helm in Italien und 1x Großglockner Skiressort auf dem Plan. Zwischendurch noch ein bisschen Silvester gefeiert, viele Fruehstueckseier und Knackwuerste verdrueckt. Ein bisschen was getrunken wurde natuerlich auch. Den nachmittaglichen von Omi selbstgemachten Riesenkuchen liess ich dann schlechten Gewissens nach dem 3. mal auch aus und schonte lieber ein wenig die Aeuglein. Schliesslich sind 6 Tage Skien und Boarden nicht ganz ohne und speziell an den letzten beiden Tagen spuerte man schon recht gut, dass man auch nicht mehr Anfang Zwanzig ist ;)

Lange Rede, kurzer Sinn – ohne Ende Schnee und Spaß, Jagertee und Lifte. Und Bilder natuerlich.

 


Unsere Truppe vor dem Sillianer Bergpanorama...


…welches dann dieses waere...

…und auch dieses…

…wie auch dieses…

…und auch dieses.


Das auch, wenn nicht jemand im Weg rumhaengen wuerde.


Eine tolle Burg. Sehter nicht?
 

Hier ist sie!
 

Unser Ritual: sich bis 15 Uhr die Beine aus dem Arsch fahren, dann ab in die Schirmbar zu Jaga und Co.

Lift.

Trotz fehlender Sonne dank kontrastreichem Nebel schoen.


Aufkommender Nebel in Obertilliach.

Hier oben scheint aber noch die Sonne.


Ok, teilweise.


Grosser Hoehepunkt heute: Rooooooodeln! An sich eine tolle Angelegenheit, vorallem in der Gruppe und einer 7 Kilometer langen Abfahrt. Aaaaber, wer in der ersten Spitzkurve bereits zu Schummeln versucht muss eben auch damit rechnen, dass sich sein Schlitten selbststaendig macht und 30 Meter abseits des Weges in den beinhohen Tiefschnee kullert. Nach der verschwitzen Bergungsaktion war vom Fuehrungstrio natuerlich nichts mehr zu sehen (hier geht es ja schliesslich um was), so dass ich die restlichen 6,99 Kilometer alleine bestreiten durfte.


Blaue Stunde ueber Kartitsch.

Blaue Stunde auch hier in der Kirche.


Eigentlich mag ungefaehr niemand unserer Gruppe diese Gastronomie. Abweisend sowohl vom Personal als auch vom Angebot. Fuer ein schoenes Wintermotiv war er aber gerade gut genug.


Kirche mit erstem vorsilvestrischem Knaller in der Luft. Oder sind es die viel erhofften Nordlichter???


Silvester vom Balkon.

 

In diesem Sinne:

Ein gesundes, erfolgreiches und wunderschoenes neues Jahr 2010 meine Lieben!!!

 


Neujahr im italienischen Innichen am Helm. Die Dolomiten zum Greifen nah.


Ob sie sich heute noch komplett aus ihrem Nebelmantel befreien werden?
 

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber doch recht unwahrscheinlich. Der Nebel haengt hartnaeckig.
 

Abfahrt nach Sexten.
 

Oder klart es doch noch auf???
 

Mh, ok. Hoer ja schon auf zu Hoffen. Hier eine etwas groessere Schneeburg.
 

Schnee.
 

Noch mehr Schnee.
 

Nachbar Woenne wuerde sagen: “ueberall nur Weiss und Schnee!!!”


Oder kommt doch nochma was raus?

 
Es kam nichts mehr, um dieses Hin und Her zu beenden. Schade, die Drei Zinnen haette ich schon einmal gerne im gleichnamigen Land gesehn. Aber auch so waren die Dolomiten einfach nur wahnsinnig schoen und atemberaubend steinig. Und so ganz anders als der Rest der Alpen. Steiniger halt.

Am letzten Tag ging es nach Matrei i.O. zum Grossglockner Skiressort. Bei diesem Namen hat man natuerlich genau einen Wunsch (neben Skifahrn natuerlich): den Grossglockner. Sehn. Naja, nachfolgende Bilder machen schnell klar, dass auch daraus nicht viel wurde. Aber die Magie des mit 3.798m hoechstem Berges in Oesterreich ist trotzdem unverkennbar spuerbar. Ausserdem muss man sich ja auch was fuer eventuelle Wiedersehen aufheben. Und die kommen bestimmt.

 


Gemeinsame Fahrt im beheizten 6er Sessellift kurz bevor…
 

Phillip: “ICH will die Windabdeckung unseres Lifts oeff…UUUPPSSS…jetz is mir doch nen Stock runter gefallen…mhhh”. Zum Glueck gibt es die selbstlosen Bergwacht-Stock-wieder-zurueck-Besorger. Und das trotz witziger gelber Schildchen mit komischen von einem Berg nach unten kullernden Strichmaennchen. Hach Phillip, wie langweilig waere es eigentlich ohne dich geworden, Otzearschschnippi?
 

Matrei hui, Kals pfui.
 

Schwarz, wir kommen!

 
 
Danke Leute fuer diese tollen 8 Tage.

Silvester auf der Ski-Huette, ach buette!

Bis die Tage,
Euer Skihaserl ;)

 


 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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