PRAHA

Eigentlich müßte man sich doch viel öfters in Prag wiederfinden. Mit etwas über 3 Stunden Fahrt liegt es wesentlich näher als München oder Hamburg und doch fühlt man sich sofort weit weg…fern. Ist schon witzig, kaum wird um einen herum kein Deutsch mehr als amtliche Sprache gesprochen schon stellt sich die innere Uhr auf Urlaub ein. Ob das nun weiter als 20.000 km entfernt ist oder nur knapp 300. Auch wenn Prag sicherlich kaum noch alttschechisch herüber kommt, so bietet die Hauptstadt doch viele wunderbare Ecken, sei es im Interesse von Historie-Liebhabern oder dem feiernden Jungvolk oder einfach nur zum Chillen in den gemütlichen engen Gassen. Egal was man anstellt, am Abend trifft man sich sowieso entweder in einer dieser riesen Touri-5 Floor-Diskotheken oder dem gediegeneren geheimeren Localskneipen wieder. Zwar waren es nur 2 Nächte, aber Urlaubsfeeling kam definitiv auf.
 
 

Hallo Prag!
 

Im Hotel ersteinmal die fehlende Minibar/Kühlschrank kompensiert.
 

Die Spinnen…die Prager. Fisch-Fuß-Fetisch – FFF Massage.
 

Immer wieder Regen- für ein spiegelndes Nationalmuseum am Wenzelsplatz nimmt man diesen aber gerne in Kauf.


…und solang sich zwischen den Regen immer wieder Sonnenschein schummelt hat sicherlich auch keiner was dagegen. Wogegen man allerdings starken Einspruch erheben könnte – müßte sind die Prei…ach komm, lohnt eh nicht sich darüber aufzuregen…


Altstädter Rathaus mit seiner bekannten astronomischen Uhr. Selbst wenn man nicht wüßte wie man sie finden sollte – man irrt einfach so lange durch Prag bis man an eine Menschenmasse mit gehobenen Köpfen und Fotoapparaten stößt, die eben diese Uhr fotografieren.
 

Perfekte Aussichten vom 60m hohen Petrin Stahlturm.
 

Wunderbarer Rundumblick über die Dächer Prags, die Moldau und über die Stadtgrenzen hinaus.


Kurze Bedenken…sollte man diesen abgefuckten Tunnel wirklich betreten…Hostel 3 ruft hier ganz stark…


…entpuppt sich dann aber doch nur als Bildershow ;)
 

Ein weiterer Vorteil von der Wechselwirkung zwischen Sonne und Regen…
 

Huiii, was ist das los?? Elektronischer Beat zwischen den Bäumen entdeckt…
 

…die Antwort gabs kurz darauf – tschechischer CSD ;)
 

Karlsbrücke mit Prager Burg.
 

Auf der Burg dann perfekte Aussichten über Prag bei Nacht.

Selbst zu später Stunde pilgern die Massen noch zur Burg hinauf.


Man beachte den krassen Nebel der sich von rechts ins Bild drückt.
 

Goldene Stadtfront von der Karlsbrücke aus gesehen.
 

Einmal kurz die Brust reiben und schon wird man von Glück ueberschwemmt. Soweit zumindestens die Theorie. Wenn man die abgenutzte Brust sieht, dürfte es auf der ganzen Welt keine Probleme mehr geben soviele Menschen haben hier schon “rumgespielt” ;)

Einfach eine tolle Brücke, die ihre wahre Stärke definitiv Nachts ausspielt.
 

Prags absoluter Tourischuppen. Auf 5 Etagen treffen sich hier die meist gerade volljährigen (deutschen) Schulabsolventen und lassen ihren alkoholischen Bedürfnissen freien Lauf…und nicht nur diesen…

 
 
Den Zweiten Abend ging es in einen von einer netten Hooters Dame empfohlenen lokalen Club. Aber auch hier waren die Tendenzen des ersten Clubs klar erkennbar. Männer mit Jeans und T-Shirt fallen sofort auf. Frauen mit äußerst knappen Kleidchen und Highheels dagegen nicht (denn anders kleidet man/frau sich hier scheinbar nicht). Auch ist es oberste Priorität für die Frauenwelt den Abend definitiv nicht alleine nach Hause gehen zu müssen. Und so wird eben ausprobiert und rumgemacht bis sich der Richtige findet. Oder einer der sich eben “erbarmt”. Oder einer dem Alles nur noch scheissegal ist. Und sei es erst im 3. oder 4. Versuch. Schon verwunderlich. Man betritt den Laden und sieht ein Pärchen wie es scheinbar frisch verliebt Händchen hält und sich rumknutscht. 2 Stunden und gefühlte 5 Vodkas später knutschen sie noch immer – aber jeweils mit anderen Partnern. Nach weiteren 3 Stunden wird erneut durchgewechselt ehe dann gegen 6 Uhr Morgens zum Nachhausegehen der finale Partner gefunden wurde…

Nach dem Auschecken am Sonntag ging es dann den nicht unbedingt direktesten Weg über Harrachov zurück nach Deutschland. Die Frage, wieso das Navi für nicht einmal 200 Kilometer weit über 3 Stunden anzeigt hat sich dann im Liberecer Kurvenland von selbst erklärt…

Allerdings hatte man hier seine altbekannten und immer mit Tschechien in Verbindung bringenden Niedrigstpreise wieder. Nachdem Prag längst mindestens westeuropäischen Standard aufweist haben sich die lokalen Gastwirte hier in der Pamba mit Billigangeboten geradezu gegenseitig unterboten (Komplettmahlzeit für 55 Kronen – macht bei einem 1:23,5er Kurs irgendwas bei über knapp 2 Euro. So lässt sich Speisen ;)

 


Die Skisprung und -flugschanze von Harrachov. Hier wurden so viele alte Erinnerungen wach, als wir hier oben (2003 oder so) Winterurlaub feiern konnten. Heute, knapp 10 Österreichische Skiurlaube später, würde man sich fragen, wo man denn damals so oft heruntergefahren ist. Sieht alles so…ääähhhh….wenig aus.

 Huiiii…


Ausblick ins Umland – selbst im Sommer einen Besuch wert. Definitiv.

 

Na shledanou!

Euer Prague-Kiwi

 


 

 

 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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