Peru – das heilige Tal, von Salzfeldern und Inka Ruinen

sacred valley

 

Urubamba

Nachdem wir absolut überfordert waren mit all diesen wunderschönen Eindrücken von Machu Picchu, sollten nun eigentlich “nur” nochdie kleinen Schwestern” folgen. Doch auch die hatten es in ihrer Schönheit definitiv in sich. Und nicht zuletzt, the Sacred Valley im Allgemeinen – oder auch Urubamba (das heilige Tal der Inkas um Urubamba), wie die Inka es so passend beschrieben.

Es folgten Knaller auf Knallererlebnisse. Alles in seiner Schönheit so einzigartig und atemberaubend. Zumal, wenn man bedenkt, WIE viele Jahrunderte bereits dazwischen liegen und dennoch steht man vor diesen Ruinen und dem Tal an sich und ist vor WOW-Momenten und offen stehendem Mund überrumpelt.

 

Ollantaytambo

Angefangen mit Ollantaytambo, einem der letzten Rückzugsorte des Inkakönigs beim Einmarsch der Spanier. Hier hatten jene ganz schön zu knappern an den Steilhängen und Steilmauern vor Ort. Nützte alles nichts, ein Jahr später zog Manco Inca weiter nach Vilcabamba und auch Ollantaytambo wurde ein weiteres von den Spaniern besiegtes ehemaliges Inkaheim.

 

Rückkehr von Machu Picchu und sehr baldige Belohnung in den natürlichen Hot Springs.Viel grösser können/dürfen die Inkas auch nicht gewesen sein.
Peruanischer Nackthund. Fast schon eine Schönheit, von den inneren Werten her ;)
 

Salinas de Maras

Die bekannten Salzfelder von Maras. Die höchstgelegenste Salzfarm der Welt (3.380 Meter), wo pures, weisses Gold namens “Salz”, auf natürliche Weise “wächst”. Ein Steilhang bedeckt von einen Labyrinth aus tausenden von Salzbecken. Ein Guide wollte uns mal was von 5.680 Salzwannen erzählen. Die lokale Arbeitsbiene meinte dann aber was von nur 2.860. Egal, tausende Salzwannen sind es definitv.

Ein Anblick nicht von dieser Welt. Und ein Geschenk von Mutter Sonne schlechthin! Diese Sazlfelder werden heute noch immer von indigenen Familien betrieben die sich zusammen geschlossen haben und das Salz in ganz Südperu vertreiben. 

Von den Inkas per Menschenhand erschaffen und inzwischen über 1.000e Jahre her, wird die Herstellung des Salzes noch immer identisch der Inkas gewonnen. Interessanterweise gibt es sogar eine Salz-Erntezeit, welche nach der Regenzeit beginnt, ab April rum. Jeder Salzbauer hat 5-10 Salzbecken. Und arbeitet in der Erntezeit 7 Tage die Woche, von Sonnenauf- bis untergang. Aus den umherliegenden Gebirgen fliesst das salzhaltige Wasser über ein von den Inkas angelegtes Kanalsystem und wird in den tausenden von Salzbecken aufgefangen. Über die grossartige Kraft der Sonne verdunstet das Wasser und zurück bleiben die Salzkrusten und eine breiige Masse, die Sole. Anschliessend wird die Kruste eines jeden Beckens von Mai bis August gesammelt und zu Salzgranulat verarbeitet, welches dann zum Verkauf dient. 

Doch leider stellt es zu Zeiten von Maschinen- und Globalisierungspreisdruck eine viel zu kleine Einnahmequelle für die hartarbeitenden Familien dar. Trotz dieses Geschenks der Inkas und der unglaublich ertragreichen Salzquelle, ist es den Familien in Maras schwerst möglich ein gutes finanziell ausreichendes Leben zu führen. Das weisse Gold der Anden wird von grossen Exporten leider noch immer unter ihrem eigentlichen Wert verkauft. Und das nicht nur in Südamerika. Auch in Europa und Amerika ist es für untertrieben billige Preise zu erweben. Bleibt die Hoffnung bestehen, dass das bereits gegründete Kollektivo von Salzbauern bald von der Regierung erhört wird und mehr Geld für die knochenhart arbeitenden Familien über bleibt.

 

Die Dame irrte scheinbar planlos durch die Becken bis sicher herausstellte, dass sie eine der dienstältesten Arbeiterinnen hier ist.Wir hatten das Glück hier oben schlafen zu dürfen und konnten somit die Salzwannen auch unter vollem Sternenhimmel bestaunen.

 

Ruinas de Moray

Auf 3.500 Metern liegen diese sehr anders aussehenden Ruinen der Inkas. Als ob hier grosse Inkaraumschiffe starteten und auch wieder landeten. Die spezielle Bauweise sorgt bei den 30 Metern Höhendifferenz zwischen oberster und unterster Plattform bis zu 15°C Temperaturunterschied. Dies ist für den Terassenanbau sicherlich nicht unbedeuted, eher gewollt ;)

Drei solcher Landezonen sind hier zu finden.

 

 

Ruinas de Chinchero

Die ehemalige Sommerresidenz der Inkas auf fast 3.800 Metern. Gottesdienste werden hier wohl immer noch in Quechua gehalten. Leider wurde die dazugehörige Kirche ebenfalls von den Spaniern geplättet, so dass der Dienst heute in einer christlichen Kirche stattfindet. Der Markt vor der Kirche ist jedenfalls recht ansehnlich und nicht zu touristisch überlastet. Merkt man besonders daran, dass sich die Dame für mich ungeheuer viel Zeit genommen hatte um mir Stoffe, Techniken und Farben bis ins kleinste Detail zu verraten angedeutet zu erklären. Jeden Sonntag findet hier der grosse Markt statt.

Zu aller erst aber ein wenig Flauschliebe:

 

Erst Knutschen.Dann glotzen. Richtige Reihenfolge?!
Artensanos. Artesanos. DAS womit Kiwi null anfangen und ich meinen Tag verbringen kann;)Dornröschens Spindel.

 

Ruinas de Pisac

Eine unglaublich grosse und weitreichende Inkaanlage. Auch unglaublich strategisch ins heilige Tal gesetzt. Die Ausblick von hier auf jenes sind grandios. Hier hätte ich mir auch vorstellen können als Inkakriegerin zu dienen ;)

Die einzelnen Anlagen erstrecken sich über unterschiedliche Berge, so dass am Ende des Tages ordentlich Laufkilometer zusammen kommen.

 

Hier treffen sich drei Täler und über allen drohnt dieser Aussichtsposten. Wir haben die Sache quasi ganz gut im Blick.

 


 

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