Sequoia Nationalpark

Endlich geht es los. ENDLICH. Unglaublich wie lang sich die letzten paar Tage angefuehlt haben. Eine ganze Ewigkeit ist kurz dagegen.

Die letzten Arbeiten am Auto sind abgeschlossen (hier wird es noch einen gesonderten Eintrag zum Thema Ausbau und Vorstellung geben), der Umzug vollzogen, die Moebel verkauft, die Schluessel uebergeben, Kaution zurueck erhalten, die stinkende Bay Area liegt hinter uns. Nie hatten wir uns einen konkreten Zeitplan gesetzt aber dennoch hat es sich wie eine unendliche Verzoegerung angefuehlt. Egal, jetzt geht es endlich los und der Sequoia Nationalpark ist das erste Ziel.

 

sequoia np 1Erste Nacht im neuen Zuhause haette man nicht besser planen koennen.
sequoia np 2Geraeumiger, waermer (und bunter) als man denken koennte. Eine komplette “full size” Matratze hat hier seinen Platz gefunden.
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 Bereits mit 17 (oder 18? Mh, auf jeden Fall schon eine Weile her) hatten mich die unglaublichen Riesen im Sequoia Nationalpark begeistert. Nichts hat sich daran geaendert. Die folgenden zwei Tage haben wir uns ein paar Exemplare angeschaut (unter ihnen  der knapp 2000 Jahre alte “General Sherman”: nicht der hoechste Baum der Welt, nicht der breiteste Baum der Welt, dennoch vom Holzvolumen gesehen der groesste Baum der Welt), ein paar kurze Wanderungen unternommen, die Sterne beobachtet, die erste Nachtkaelte erlebt und ein recht hohes Tier von “Fry`s” (amerikanischen Pendant zu MediaMarkt, nur groesser, natuerlich, wie alles hier) in einem recht aufregenden Autounfall als “Ersthelfer” (der Unfall ist direkt vor unseren Augen keine 10 Meter entfernt geschehen) direkt im tiefsten Funkloch des Parks betreuen duerfen. Da der Kings Canyon bereits eingeschneit war und somit im Winterschlaf lag und somit fuer das gemeine Volk geschlossen war konnten wir uns voll und ganz auf die Durchfahrtsstrasse vom Sequoia konzentrieren.

 

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Da der Herr Kollege Fry`s mit seinem Adrenalin vollgepumptem Blut keine Lust mehr auf eine ruhige Runde in der “Crystal Cove” vertragen konnte schenkte er uns kurzerhand als Dank seine beiden Tickets (der eigentliche Grund weshalb er an diesem Morgen ueberhaupt unterwegs war) und wir haben noch ein wenig Hoehlenkunde betreiben koennen. Eine Hoehle, die wir bisher nur kurz auf der Karte wahrgenommen hatten und dank Nichtwissens oder Geiz sicherlich ansonsten liegen gelassen haetten. So aber konnten wir noch eine knappe Stunde ein Hoehlensystem bestaunen, das Anfang des 19 Jahrhunderts zufaellig von zwei Anglern entdeckt wurde.

 

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Noch etwas “Gutes” hatte der Fry`s Unfall fuer uns. Waehrend der “Betreuung” erwaehnte er kurz und ganz nebenbei deren vortaegige Wanderung zum Moro Rock, ein Aussichtsfelsen, den wir schon gar nicht mehr auf der Rechnung hatten, da per Karte die Strasse fuer die Wintersaison bereits geschlossen sein sollte (was sie ja auch war, was aber wiederum nicht gleich bedeutete, dass man sie nicht mehr zu Fuss begehen konnte (wir sind wahrscheinlich schon zu amerikanisch beeinflusst, dass einem dieser Gedanke nicht mehr von alleine kommt)). Glueck gehabt und noch ein paar tolle Aussichten genossen.

 

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Nach gemuetlichen 2 Tagen im Sequoia ging es bereits weiter in Richtung Joshua Tree Nationalpark, unser naechstes Ziel gen Sueden und wahrscheinlich der letzte groessere Halt vor der mexikanischen Grenze.

 


 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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