Skilager – Teil 2

Was fuer ein Tag. Nicht nur der Spass auf dem Brett, nein auch ein perfekter Tag, um sich mal wieder klar zu werden, wie klein der Mensch und wie unvorherseh(sag)bar das Wetter in den Bergen eigentlich sein kann. Von Sonne mit jungfraeulich blauem Himmel und keiner einzigen Wolke hin zu Grau in Grau, wo man denken koennte es gibt kein Morgen mehr. Von einem Extrem in das Naechste in unter einer Stunde. Ist moeglich. Genauso gut aber auch oppositionell. In nicht minder langer Zeit. Schon witzig. Langweilig wird es dadruch jedenfalls nicht. Ein Problem stellt sich allerdings: Motive, die man schon zu Genuege abgelichtet hat sehen in veraenderten Lichtsituationen noch einmal ganz anders aus und verdienen ebenfalls Beruecksichtigung auf meinem Film ;)
 
 

Es zieht sich zu.
 

Darf bei einem Nachrichtentechniker nicht fehlen ;)
 

Die Dolomiten, von einem Wolkenvorhang umgeben.
 

Diese Wand hat mich einfach nicht mehr los gelassen.
 

Hat`se wirklich nicht.
 
Sag`s ja.
 

Aber sind ja nicht zum Spass hier. Mh, eigentlich schon. Naja, mach dich auf du faules Stueck.
 

Leider konnte die Mami nicht mit (ein spezieller Gruss an das spielverderbende doofe Knie!). Wir haben aber immer an dich gedacht. Ganz viel. Ehrlich ;)
 

Von diesem Abschnitt der Plose hatten wir beim letzten Mal im Nebel nicht den Hauch einer Ahnung.
 

NT`ler, echt schlimm *raeusper* Aber hat doch was, ehrlich ma.
 

Abfahrt Nummer 4 – endlich haben wir dich gefunden.
 

Plose. -5 Grad. Die Sonne scheint. Kein Wind weht. Das Haar steht.

 
4. Tag: Kronplatz
 
Ankunft, erster Blick auf die Uebertragung der LiveCam vom Gipfel: NEBEL, Schneegestoeber. Wir kommen hoch. NEBEL, Schneegestoeber. Aber bereits nach der ersten Abfahrt geht das lustige Wetterraten wieder von Vorne los.

 


Leider war von den frisch praeparierten Pisten nach dem Schneeinbrauch keine Spur mehr zu sehen. Oder anders: vor lauter Spuren des Neuschnees war keine frisch praeparierte Piste mehr zu sehen. Egal, das Ergebnis ist dasselbe. Schnee.
 

Wieder DIESE unglaubliche Wand. Unglaublich.
 

Der Kronplatz vom Gegenhang – wird auch liebevoll “Die Glatze” genannt.
 

Gedraenge in der Enge.
 

Warum ist man eigentlich immer so grosskotzig mit absoluten und vollkommenen Aussagen, wenn gerade kein Holz zum 3x-Bekopfen in der Naehe ist. “Irgendwie uebersteh ich diesmal jedes Purzeln schmerzfrei und ohne Probleme?” Peng, keine 5 Minuten spaeter, zum Glueck erst am letzten Tag, knallts hin. Bereits im Physikunterricht praedigte uns Herr Schlegel ein, dass zwei Koerper (sprich Daumen und 80 kg Mann) nie zur selben Zeit am selben Ort sein koennen. Verformungsarbeit wurde geleistet. Daumen dick.
 

Von nun an also einhaendiges und langsames Fahren – die Sicherheit ist dahin – schafft mehr Zeit fuer noch mehr Aufnahmen ;)
 

Man beachte die Eiergondeln.
 

Haus mit Blick.
 

Sags ja: mehr Zeit fuer Aufnahmen. Und Chill`n...
 

…und Posen ;)
 
Mein erstes Panorama, auf welchem ich selbst abgebildet bin. Wow, dass ich das noch erleben durfte. Bin ich ganz geruehrt. Aber eigentlich lenkts ja doch nur vom Wesentlichen ab. Also naechstes Mal wieder anders. Versprochen.

 
 
4 Tage Ski und Board wie Im Flug vorrueber. Heimfahrt ueber Nacht mit dem unlustigsten Film aller Zeiten im Gepaeck. Das wars so ziemlich fuer dieses Jahr mit Alpen. Reicht aber auch ;)

Bis die Tage,
Ski-Heil!

 


 

 

 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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