Vertriebstourismus – Berlin

…so kann man es wohl nennen. Muss man es wohl nennen. Man kommt ganz schön rum: Hamburg, Magdeburg, Berlin, Magdeburg und heim…in 4 Tagen.
 
Berlin war sowieso mal wieder längst überfällig. Sieht man komischerweise viel zu selten. Schade.
Spaet Abends erreicht, eigentlich sehr muede, das Kingsize-Bett ruft verfuehrerisch meinen Namen. Haette sicherlich auch locker den Kampf gegen mich gewonnen, haette ich nicht noch eine zweite Ladung Klamotten aus dem Auto holen muessen. Denn da stand er ploetzlich…nicht so ploetzlich, denn schliesslich steht der 368 Metern Lulatsch schon seit 1969 da, nicht wirklich ueberraschend also…aber dennoch habe ich mit keiner Silbe daran gedacht, meine Zeit in Berlin auch sinnlos nutzen zu koennen – Schlafen kann man schliesslich auch wenn man nicht mehr ist. Da stand er also, gefuehlte 50 Meter Luftlinie entfernt. Zack Zack also Sachen ins Hotel und los. Ok, 50 Meter waren es vielleicht nicht ganz, wohl eher 5 Kilometer, komischerweise war ich ueber eine Stunde unterwegs, flotten Schrittes. Aber dennoch, der Weg ist das Ziel, die endlosen parallelen Strassen, Ampeln und hupenten Taxis, dunklen Gassen und hell erleuchteten Alleen.
 
 

Komisch, man irrt und irrt umher und am Ende steht man trotzdem genau da, wo man sowieso hin wollte…
 

Wie leer gefegt.
 

Hektik und Ruhe…Alt und Neu.
 

Ohne Stativ immer etwas schwierig bei Nacht.
 

Der schiefe Turm von Berlisa.
 

“Schief” ist halt doch Anssichtssache, auf den Blickwinkel kommt es an.
 

Doch noch ein paar Nachtschwaermer unterwegs.
 

Wieso dachte bloss ich immer der Turm hiess “Alex”??? “FALSCH!” wurde ich dann unsanft berichtigt!
 

Wird viel gebaut…zu seinen Fuessen.
 

Aus meinem “bin ma kurz am Alex” wurde ein 3 stuendiges Sightseeingtouerchen…”Dunkel wars, der Mond schien helle…”
 

Fast zu verfuehrerisch um einfach mal hinzuschwimmen…
 

Solar-Bar mit bester Aussicht.
 

…auf der falschen Seite…
 

Koennten ja fast alte Erinnerungen aus der guten alten Loveparade-Zeit herauf kommen ;)
 

Ein MUSS. Jung neben Alt. Huebsch neben Schockierend. Frisch parfuemiert neben Kotzen am Kotti. Schlips neben Turnhose. Mit Darm neben Ohne. Eins Gemeinsam – es schmeckt. Und ist kult!
 
 

 
 
 
Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
Stefan

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One response to “Vertriebstourismus – Berlin”

  1. Anonymous says:

    du in berlin.. ich kann es ja kaum glauben :)
    wenn das mal früher geklappt hätte, dann hättest du mich ja mal in potsdam besuchen können.
    nachdem wir das ja auch mit den nummern geklärt haben, freut es mich, dass es dir gut geht :)
    vielleicht sieht man sich mal in suhl, wenn potsdam spielt???!
    liebe grüße
    Jenny

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