Stuttgarter Wilhelma

Zwei Tage in Stuttgart, ganz nebenbei mein schlechtestes Bewerbungsgespraech ueberhaupt absolviert (Wieviele Grashalme wachsen in einer 10.000 Einwohner Stadt? Wieviele Ping-Pong-Baelle passen in einen Jumbo Jet?), dann aber noch ein paar schoene Stunden beim japanisch/mongolischen All-U-Can-Eat und im Stuttgarter Zooologischen- (tatsaechlich vier `o`???) und Botanischen Garten, der Wilhelma, verbracht.
 
 

Hier sieht man den Wald vor lauter Kakteen nicht mehr (im Uebrigen hat nicht mein wahnsinniges Fototalent nachgelassen, sondern das Fotoschiesswerkzeug erlitt eine Totalabstufung von Kompaktkamera auf 2MP Handykamera ;(
 

Er hier war sowas wie der Pfoertner: hat mich kurz abgecheckt und dann durchgepfiffen.
 

Haette man bei Bedarf einfach ansetzen und austrinken koennnen – fast bis zum Rand mit Wasser gefuellte Kruege.
 

Erstma Chillen.
 

Rot.
 

Blau. Fledermaeuse und Flughunde.
 

Die doofen Bergziegen hier machen echt nichts anderes als Fressen und diesen Zick-Zack-Wegen hinauf laufen…
 

“Hey, wir woll`n die Eisbarn seh`n…Ohohohohooo!”
 

“Vorsicht: Eisbaeren werfen mit Spielzeug!” stand tatsaechlich eine Warnung an der Wand.
 

Erst keines Blickes gewuerdigt…
 

…dann ein kurzer Pfiff und alles glotzt.
 

Ihm war es auch zu viel; den ganzen Tag nur Fressen, wie oede!
 

Bei dem Namen wuerd ich mich auch freiwillig in die hinterste Ecke stellen.
 

Mich laust der Affe.
 

Fragt nicht, keine Ahnung was DAS sein soll!
 

Er war wohl auch etwas einsam…
 

Erst eins…
 

…dann drei.
 

Was so aussieht kann einfach nur toedlich giftig sein.
 

Flip ready for take-off!
 

Und seine Familie.
 

Kommen alte Erinnerungen an die Catlins in NZ auf. Von natuerlicher Scheue hier im Zoo natuerlich keine Spur.
 
 
Dann ging es wieder ab nach Thueringen. Statt der etwas mehr als standardgemaessen 3 Stunden wurden es locker 6, da sich Frau Holle an diesem Abend dachte, sie muesse auch mal endlich wieder ihre Bettchen ausschuetteln. Ordentlich. Hoehepunkt auf einer verschneiten 50 km/h Durchschnittsgeschwindigkeitsstrecke war hierbei ein Laster, der auf der Autobahn erst einmal einen One-Eighty hinlegte, dabei aber seinen Anhaenger auf die Seite knallte. Zum Glueck war ich eines der ersten Autos (quasi am Anfang des Staus, endlich mal!), so dass diese Tanzeinlage nicht laenger aufhielt. Die Thueringer Waldautobahn machte ihrem Namen auch wieder alle Ehre, mehr als der Standstreifen waren nicht geraeumt, wer ueberholen wollte musste Tiefschneefahren. Als kroenender Abschluss war dann auch noch die Abfahrt Gotha gesperrt (blinkende Lichter und Stau bis hinter Schwabhusn), so dass der fuer seine Ungeraeumtheit bereits beruehmte Boxberg herhalten musste. Die gute alte Schoenauer Loch- und Buckelpiste war beschneit auch recht witzig befahrbar. Selten so auf mein Bett gefreut.

Gute Nacht,
Euer Botanik-Stefan

 


 

 

 

Stefan

Stefan

Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
Stefan

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2 responses to “Stuttgarter Wilhelma”

  1. Sören says:

    Da bin ich wieder :)
    Schön, dass es doch ab und zu noch was neues von dir gibt. Das es mit dem Bewerben immer noch nicht so klappt, ist natürlich echt sch…
    Schon mal in FD umgeguckt? ;)

    hau rein großer und bleib dran.

    Gruß
    Sören

  2. schickmaster says:

    War das zufällig bei p3 System oder so?

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