Yosemite – Mist Trail – Half Dome 1/2

Och man, wenn man die Bilder so sieht merkt man erst einmal wieder wie krass schnell die Zeit vergeht. Yosemite –  oder besser Half Dome – liegt nun fast schon wieder ein halbes Jahr zurueck. Wieso weiss ich das?
 
Um auf den Half Dome zu gelangen gibt es genau zwei Moeglichkeiten:
  • man bewirbt sich schoen brav Anfang des Jahres um ein Lotterieticket, mit welchem man dann mit sehr viel Glueck an einem genauestens vor festgelegten und definierten Tag (denn dieses Datum kennt ja jeder Anfang des Jahres, besonders wenn er plant im August zur Hauptsaison loszulegen) den Dome in Touristenmanier inklusive Schlangestehen an den Kabeln bekrabbeln darf
  • man scheisst auf den ganzen Ticketmist und macht es einfach vor der Saison
Logisch also, dass es nur eine Loesung geben kann. Da die Saison aber meist zum Memorial Day Ende Mai eroeffnet wird und vorher oft noch zu viel Schnee liegt (was an sich nichts Schlimmes waere, aber fuer die Erstbegehung darf es gerne auch schoenes Wetter sein) blieben gar nicht mehr so viele Wochenende uebrig. Gut, wenn man den Yosemite quasi vor der Haustuer hat und somit auch spontan reagieren kann. 
 
Gesagt getan, was folgte waren zwei absolut wunderschoene Tage in der Natur mit unglaublich schoenen Momenten und Aufnahmen.
 
 
Nette Begruessung im Valley.

 

Auf gehts…

 

Anfangs noch im Gaensemarsch, da der Mist Trail bei schoenen Wetter grundsaetzlich zu den meist begangenen Strecken des Parks gehoert.

 

Seinen Namen traegt der Mist Trail uebrigens weil…

 

 

…selbsterklaerend ;)))

 

Der Schatz unterm Regenbogen…wir ;)

 

Vernal Fall.

 

Beim letzten Yosemite Besuch im Dezember noch unbegehbar!

 

Kleine nasse Legomaennchen.

 

Da geht es ab…

 

Da geht es hin…

 

Was fuer eine Macht.

 

Yosemite Valley…

 

…vom Top des Nevada Falls.

 

Hier koennte man auch stundenlang nur glotzen.

 

Raaaaammmmmsschhhhhhhhhhhhh….

 

Kaiserstuhl.

 

Prinzessinnenthron.

 

Faulenzermatte.
 
 
Hinter den unglaublich schoenen Nevada Falls war es einfach perfekt zum Ausruhen. Da auch die Fuesse mit der schweren Campingbepackung nicht mehr hundert prozentig zufrieden waren und mittlerweile auch ihre Hilferufe nicht mehr fuer sich halten konnten war der Moment perfekt. Also Schuhe aus und Fuesse rein in den eiskalten Gebirgsbach, Runterkuehlen lassen und nebenbei schoen was zum Mittag kochen. Das war der Plan. Realitaet war dann viel mehr folgende:
Schuhe aus und Fuesse rein in den eiskalten Gebirgsbach, Runterkuehlen la…UND WIEDER RAUS!! Huuaaahhh. Sooo kalt. Unglaublich. Bereits nach wenigen Sekunden waren es richtige Schmerzen die den eiskalten Fuss durchzogen haben. Selten so kaltes Wasser gesehen. Wuuaaahhhh. Wenigstens waren sie jetzt wieder gut durchblutet.
 
 
Nach genuegend Pause ging es die letzten 2 Kilometer oder so mit wunderbarer Sicht auf den Half Dome zum abendlichen Lagerplatz.

 

Freundchen, morgen bist du dran!

 

Schoen amerikanisch mit genuegend Privatsphaere hatten wir uns schnell haeuslich eingerichtet.

 

Unsere Nachbarn.

 

Die Wasserversorgung direkt um die Ecke.
 
 
Nach dem Sonnenuntergang (mit ein paar sehr vielen nervenden Muecken, die komischerweise alle meinen Schweiss als sehr anregend empfanden) ging es nicht nur wegen der schnell hereinziehenden Kaelte in die Falle – der naechste Morgen sollte frueh beginnen.

Man darf gespannt sein ;)

 


 

Stefan

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Der ruhige Kopf der Bande, der die Welt im Moment still und festhält. Abenteurer und Explorer, gerne auch auf eigene Faust.
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